Hebräer

Hebr 1, 3
Das erhöhte Opferlamm

Christus hat das eine und entscheidende Opfer gebracht, das von Sünden reinigt. Und er hat den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät.

Christus hat das eine und entscheidende Opfer gebracht, das von Sünden reinigt. Und nur, wer durch dieses Opfer von seinen Sünden gereinigt ist, kann in der Folge errettet in den Raum der Gegenwart Gottes treten, sei es in der Zeit oder in der Ewigkeit. Und Jesus hat nach seinem Opfer den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät.

Hebr 1, 3
Die Treue Gottes

Für den Hebräerbriefschreiber liegt unsere Rettung noch in der Zukunft. Die gute Nachricht ist, dass Gott uns Engel in unseren Dienst stellt, damit wir unsere Rettung auch erreichen.

Für den Hebräerbriefschreiber liegt unsere Rettung noch in der Zukunft. Die gute Nachricht ist, dass Gott uns Engel in unseren Dienst stellt, dass wir die Rettung auch erreichen.

Hebr 2, 1-3
Im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben

Bei unserer Errettung handelt es sich um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Wenn wir es nicht tun, werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel. Dabei besteht kein Gegensatz zum Alten Testament, beide bestätigen, dass Gott so handelt. Im Neuen Testament gelten nur strengere Maßstäbe, da die uns geschenkte Gnade noch größer ist.

Was ist das Ziel aller Gläubigen? Die ewige Herrlichkeit bei Gott. Am Ziel vorbeitreiben, was heißt das? Nicht am Ziel ankommen, nicht in der ewigen Herrlichkeit ankommen. Ein Schiff, das in Seenot und wenn auch knapp an der rettenden Insel vorbeitreibt, wird am Ende nicht gerettet. Das soll nicht passieren. Und das wird nicht passieren, wenn wir im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben. Was wir von Gott hören und sehen, stellt uns in die Verantwortung vor Gott. Das bestätigt auch Christus.

Diese Verse zeigen klar, dass es sich bei unserer Rettung um eine Errettung unter Bedingung handelt. Und die Bedingung ist auf das mit aller Kraft zu achten, was wir gehört haben und es in unserem Leben umzusetzen (so auch Jesus in Offb 2, 4-7).

Wichtig ist hier auch die Art und Weise, wie das Heil im Alten und im Neuen Testament verglichen wird.

Es heißt NICHT: Im Alten Bund gingen Menschen verloren, wenn sie gegen das Gesetz sündigten – im Neuen Bund haben wir jedoch die Vergebung.

Wo in deinem Umfeld wird dieser Gegensatz aufgebaut?

Nein, es heißt: Wenn Gott schon im Alten Testament die so hart bestrafte, die nicht auf ihn hören wollten, WIEVIEL MEHR wird er das im Neuen Bund tun.

Das zeigt: Die noch größere Gnade im Neuen Bund verlangt uns eine größere Verantwortung als den Menschen im Alten Bund ab. Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden. Die Liebe Gottes galt schon im Alten Bund seinem Volk. Wieviel mehr hat uns Gott seine Liebe im Neuen Bund erwiesen. Ja, wer den Herrn Jesus Christus nicht liebhat, der sei verflucht sagt uns die Schrift bei Paulus (1 Kor 16, 22). Und der Hebräerbriefschreiber sagt dazu, dass wir unserer (ewigen) Strafe nicht entgehen werden, wenn wir nicht darauf achten, was uns gesagt ist.

Strafe als Wort ist durchweg in der Schrift mit dem verbunden, was ungläubige Verlorene erwartet, die verdammt werden (Mt 24, 51; 25, 46; 2 Thess 1, 8; Jud 1, 15). Gerettete Gläubige können beschämt werden bei der Ankunft ihres Herrn (1 Joh 2, 28) und im ewigen Gericht ihren Lohn verlieren (1 Kor 3, 15), aber sie werden nicht bestraft werden.

Hebr 2, 10
Unser Retter Jesus will viele retten

Gott will viele Menschen als seine Kinder in die Herrlichkeit führen. Darum sind auch viele berufen. Gott will viele retten und ans Ziel bringen. Lasst uns ihn nicht beschränken. Und er führt alle seine Kinder auf die Herrlichkeit zu. Lasst uns ihm folgen.

Jesus ist der Wegbereiter für die Errettung von Menschen. ER rettet sie und heiligt sie jetzt und macht sie zu seinen Geschwistern. Und er will sie in die Herrlichkeit führen, der ewigen Errettung, was er auch kann, denn er ist treu. Er ist der Wegbereiter zur Herrlichkeit der seine Kinder in die Herrlichkeit führt. Gott will viele retten und ans Ziel bringen. Darum sind auch viele berufen. Lasst uns ihn nicht beschränken. Und er führt alle seine Kinder auf die Herrlichkeit zu. Lasst uns ihm folgen.

Hebr 2, 14-15
Jesus entmachtet durch seinen Tod den Teufel

Unsere Befreiung und Erlösung durch Jesus ist real und bezieht sich auf unser Hier und Jetzt inklusive unserer Angst vor dem Tod, über den der Teufel durch das Opfer Jesu die Macht verloren hat.

Unsere Befreiung und Erlösung durch Jesus ist real und bezieht sich auf unser Hier und Jetzt. Auch wenn wir auf das ewige Leben erst noch zugehen, ist die Erlösung durch die Gnade und das Opfer Jesu für jetzt. Der Teufel hat keine Macht mehr über uns durch den Tod. Wir sind von Todesfurcht und Sklaverei befreit.

Hebr 2, 17-18
Jesus, der Hohepriester

Jesus sühnt unsere Sünden. Und er ist in der Lage uns zu helfen, nicht in Sünde zu fallen, denn er war ein Mensch wie wir, hat selber überwunden und kann uns dabei helfen.

Zwei Ämter übt Christus im Himmel aus:

  1. Er sühnt die Sünden des Volkes
  2. Er hilft denen, die in Versuchung geraten

Das ist eine mehrfach gute Nachricht. Zeigt es uns doch, dass Gott von seinem Volk keine sündlose Vollkommenheit erwartet – wenn wir sündigen, obwohl wir ihm grundsätzlich folgen und gehorchen (1 Joh 2, 1), dann sühnt er unsere Sünden und bringt uns wieder ins richtige Verhältnis zu Gott. So sichert uns Jesus durch seine Gnade und Treue im hohepriesterlichen Dienst unseren Stand als von Gott Gerettete.

Auf der anderen Seite sichert uns Jesus aber hier in der Schrift auch zu, dass wir nicht jeder Versuchung in unserem Leben zwangsweise erliegen müssen. Jesus ist versucht worden wie wir in allem und hat überwunden und nicht gesündigt. Wenn Jesus mir wirklich helfen kann in meinen Versuchungen, dann kann er mir auch helfen, durch meine eigenen Versuchungen unbeschadet hindurchzukommen. Das bestätigt uns auch der Apostel Jakobus (Jak 1, 2-4+12).

Hebr 3, 1-6
Voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung festhalten

Die Voraussetzung und Bedingung für unsere Errettung ist: voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung festhalten, bis wir am Ziel sind.

Berufen sind wir Nachfolger Christi zum Heil, das noch in der Zukunft liegt. Und treu ist Christus, der uns in seinem Weg dahin hilft. Und doch taucht hier schon wieder eine Bedingung für unsere endgültige Errettung auf.

…vorausgesetzt, wir halten voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung fest bis wir am Ziel sind.

Festhalten an der Hoffnung ist die Parole. Und das dürfen wir voller Zuversicht und Stolz auf unseren unvergleichlichen Gott tun.

Und gleich noch einmal in Kapitel 3 wiederholt der Hebräerbriefschreiber diese fundamentale Glaubenswahrheit:

Hebr 3, 7-14
Denn wir gehören wirklich zum Messias und haben Anteil an allem, was ihm gehört – vorausgesetzt, wir halten die Zuversicht, die wir am Anfang hatten, mit aller Entschiedenheit fest

Das ist der Weg, sich von Gott abzuwenden und das ewige Heil zu verlieren:  sich Gottes Reden gegenüber verschließen, gegen Gott rebellieren, dem Unglauben Raum geben,                Gott herausfordern, sündigen und Gottes Zorn erregen, Gottes Geduld auf die Probe stellen obwohl man ständig seine Wunder sieht, durch seinen Eigenwillen in die Irre geführt werden, nicht begreifen, welche Wege Gott uns leiten will, sich vom lebendigen Gott abwenden, Gott den Gehorsam verweigern, auf den Betrug der Sünde hereinfallen und hart werden. Vor diesem Weg sollen wir uns bewahren und gemeinsam darauf achten, dass wir den Weg nicht betreten, durch innerliche Rebellion dem Unglauben Raum zu geben und uns von dem lebendigen Gott abzuwenden. Wir tun das, indem wir uns gegenseitig jeden Tag ermahnen, solange es noch „Heute“ in diesem Leben und noch nicht „ewig“ im Himmel heißt. Denn wir gehören wirklich zum Messias und haben Anteil an allem, was ihm gehört – vorausgesetzt, wir halten die Zuversicht, die wir am Anfang hatten, mit aller Entschiedenheit bis zum Himmel fest

Ist das verheißene Land nun ein Bild auf eine bessere Qualität des Glaubens, oder auf die ewige Errettung? Für den gesamten Hebräerbrief ist das nicht eindeutig zu sagen. Hier im Kapitel 3 macht aber der Zusammenhang klar: Das verheißene Land entspricht in vielen Punkten der himmlischen ewigen Ruhe, auf die wir Christen während unserer Zeit des Festhaltens zugehen.

Und wie sieht der Weg aus, sich von Gott abzuwenden und das Heil zu verlieren?

  • sich Gottes Reden gegenüber verschließen
  • gegen Gott rebellieren
  • dem Unglauben Raum geben
  • Gott herausfordern
  • sündigen und Gottes Zorn erregen
  • Gottes Geduld auf die Probe stellen obwohl man ständig seine Wunder sieht
  • durch seinen Eigenwillen in die Irre geführt werden
  • nicht begreifen, welche Wege Gott uns leiten will
  • sich vom lebendigen Gott abwenden
  • Gott den Gehorsam verweigern
  • auf den Betrug der Sünde hereinfallen und hart werden

Und was gehört alles zu diesem „mit aller Entschiedenheit an der Zuversicht festhalten“?

Positiv ausgedrückt, wir halten die uns angebotene Hoffnung fest und werden ans himmlische Ziel kommen, wenn wir

  • uns Gott unterordnen
  • Gott glauben und vertrauen
  • Gott gehorchen
  • uns gegenseitig ermahnen, solange wir noch auf dem Weg sind
  • uns dem Reden Gottes öffnen
  • an die Wunder denken, die Gott schon getan hat
  • den Betrug der Sünde durchschauen
  • der Sünde widerstehen
  • durch Gehorsam Gott gegenüber weich und belehrbar bleiben

Die Voraussetzung und Bedingung, um Anteil an Jesus zu haben und an allem, was ihm gehört – aus Gnade Leben jetzt, ewiges Leben und so vieles mehr –  ist: Wir halten die Zuversicht, die wir am Anfang hatten, mit aller Entschiedenheit fest. Das ist der Weg, der zur ewigen Errettung führt. Ja, es ist ein Weg, der bei unserer Bekehrung beginnt und im Himmel endet.

Hebr 4, 1- 11
Ernsthaft darum besorgt sein, dass keiner von uns durch Ungehorsam zurückbleibt und das Ziel nicht erreicht, zur Ruhe Gottes zu gelangen

Was sind die Voraussetzungen, um in der ewigen Ruhe Gottes anzukommen? Dass wir ernsthaft darum besorgt sind, dass keiner von uns zurückbleibt und das Ziel nicht erreicht (V. 1),   dass wenn wir HEUTE Gottes Stimme hören, wir uns seinem Reden nicht verschließen (V. 7), dass sich unser Glaube mit der gehörten Botschaft verbindet (V. 2), dass wir der gehörten Botschaft gehorsam sind (V. 6), dass wir alles daransetzen, in die himmlische Ruhe zu gelangen, um nicht wie jene frühere Generation durch den gleichen Ungehorsam zu Fall zu kommen.

Und wieder sieht der Hebräerbriefschreiber eine Analogie, keinen Gegensatz zwischen dem Alten und dem Neuen Bund. Der Alte Bund, wie wir später erfahren werden enthält mit seinen Satzungen und Glaubensbildern ja nur einen Schatten der wirklichen geistlichen Gegebenheiten (Hebr 10, 1).
Im Neuen Bund wird real, was im Alten Bund bildhaft vorgeschattet wird.

Die meisten vom Volk Gottes kamen nicht ins verheißene Land im Alten Bund. Das heißt aber nicht, dass alle, die dort nicht ankamen, nicht – ewig – gerettet wurden. Mose selbst ist unter den Geretteten (Mt 17, 3), auch wenn er nicht ins verheißene Land kam (5 Mose 34, 1ff).

Und doch steht in Hebräer 4 die RUHE im verheißenen Land für die himmlische Ruhe derer, die ewig errettet werden und zur Ruhe kommen. Die meisten im Volk Gottes damals kamen dort nicht an. Jetzt mit der Verkündigung des Evangeliums gibt es eine neue Chance.

Was sind die Voraussetzungen, um in der ewigen Ruhe Gottes anzukommen?

  • ernsthaft darum besorgt sein, dass keiner von uns zurückbleibt und das Ziel nicht erreicht (V. 1)
  • dass wenn wir HEUTE Gottes Stimme hören, wir uns seinem Reden nicht verschließen (V. 7)
  • dass sich unser Glaube mit der gehörten Botschaft verbindet (V. 2)
  • dass wir der gehörten Botschaft gehorsam sind (V. 6)
  • alles daransetzen, in die himmlische Ruhe zu gelangen, um nicht wie jene frühere Generation durch den gleichen Ungehorsam zu Fall zu kommen

Nur wenn das in unserem Leben geschieht und ständig wieder NEU geschieht, HEUTE, gehen und bleiben wir auf dem Weg in die ewige Ruhe Gottes (V. 2). Achtung: Das Wort ist uns als bereits als an Christus Gläubigen gesagt, nicht Unbekehrten! Das war im Alten Bund so, denn das Volk Israel war aus Ägypten aus der Sklaverei erlöst. Und das ist auch bei uns im Neuen Bund so, zu denen Gott als aus der Welt erlösten Kindern redet. Auch auf dem Weg der Nachfolge Christi haben wir immer die Möglichkeit, Christus zu folgen und zum ewigen Heil zu gelangen. Oder wir können nach dem gleichen Beispiel des Ungehorsams und Unglaubens wie das Volk Israel in der Wüste fallen.

Und wir tragen auf diesem Weg Verantwortung füreinander: Weil nun die Zusage, in Gottes Ruhe hineinzukommen, immer noch gilt, müssen wir ernsthaft darum besorgt sein, dass keiner von uns zurückbleibt und das Ziel nicht erreicht (V. 1). So wollen wir denn mit Fleiß darauf bedacht sein, in jene Ruhe einzugehen.

Hebr 4, 12-13
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam

Das Wort Gottes ist DAS Gnadenmittel auf unserem Weg zum Himmel. Es ist lebendig und wirksam und zeigt uns unsere wirkliche Motivation. Durch das Wort Gottes weist uns Gott den richtigen Weg, damit wir auf dem Weg zur ewigen Sabbatruhe Gottes bleiben.

Das Wort Gottes ist DAS Gnadenmittel auf unserem Weg zum Himmel. Es ist lebendig und wirksam und zeigt uns unsere wirkliche Motivation. Durch das Wort Gottes weist uns Gott in seiner Treue den richtigen Weg, damit wir auf dem Weg zur ewigen Sabbatruhe (Verse 4, 1-11) Gottes bleiben.

Hebr 4, 14-16
Gnade und Erbarmen finden und seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen

Unser Festhalten am Bekenntnis zu Christus rettet uns. Und dieses Bekenntnis zu Christus besteht nicht in toten Glaubenssätzen, sondern in einer Lebenshaltung, die sich JETZT zu Gott stellt, die ihm JETZT vertraut und ihm JETZT gehorcht. Um das auch MORGEN noch tun und in der Versuchung überwinden zu können, müssen wir HEUTE sein Angesicht und seine Hilfe suchen.

Das durchgehende Bekenntnis zu Christus, an dem wir festhalten ist der Weg zum ewigen Heil (V. 14). Und wie wir in Kapitel 3 und 4 gesehen haben umfasst das richtige Bekenntnis zu Christus viel mehr als nur theologisch richtige Glaubenssätze. Es ist eine Lebenshaltung, die sich JETZT zu Gott stellt, ihm JETZT vertraut und ihm JETZT gehorcht.

Versuchungen werden auf unserem Weg kommen, erfahren wir in diesem Abschnitt. Und auf unserem Weg kann uns jede größere und kleinere Sünde vergeben werden durch unseren Hohepriester Jesus, der für uns mit seinem Opfer eintritt. Und doch steht uns doch noch aus den Versen zuvor mahnend vor Augen, dass es Versuchungen gibt, die uns ganz von Gott wegbringen können.

Wie können wir dem vorbeugen? Wenn wir JETZT vor unserem überaus gnädigen Gott treten, damit wir JETZT Gnade und Erbarmen finden. Dann werden wir ZUKÜNFTIG seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen. „Spare beizeiten, dann hast du in der Not“. JETZT, wenn die Versuchung noch nicht da ist, legen wir die Grundlage, dass / ob wir sie durch Gottes Gnade in ZUKUNFT bestehen können. Lässigkeit und Selbstgenügsamkeit in Zeit scheinbarer Sicherheit bringen jedoch zu Fall:

Psalm 30, 7-12
7 Ich dachte in meiner Zufriedenheit: „Was kann mir denn jemals geschehen?“ 8 Denn deine Güte, Jahwe, stellte mich auf sicheren Grund. Doch dann verbargst du dein Gesicht, und ich verlor allen Mut. 9 Ich rufe zu dir, Jahwe! Meinen Herrn flehe ich an: … 11 Höre, Jahwe, und schenke mir Gunst! Sei du meine Hilfe, Jahwe! 12 Nun hast du meine Trauer verwandelt in einen fröhlichen Tanz.

Jesus selbst ermahnt uns, beizeiten zu beten, dass Gott uns in Not und Anfechtung rettet. Wohl dem, der es tut:

Lk 21, 36 N
Seid wachsam und hört nicht auf zu beten, damit ihr die Kraft habt, all dem, was geschehen wird, zu entkommen, und damit ihr zuversichtlich vor den Menschensohn treten könnt.

Und Jesus selbst tat es: Er betete VOR der Versuchung um Gottes Hilfe. Und er bekam IN der Versuchung die Hilfe, die er brauchte, um überwinden zu können.

So kann uns Jesus in seiner Treue jetzt retten und auf dem Heilsweg bewahren.

Hebr 5, 7-9
Jesus gehorchen zum ewigen Heil

Für alle, die Jesus gehorchen, ist er der Begründer ihres ewigen Heils.

Jesus gehorchte seinem Vater, bis zum Tod am Kreuz. Für alle, die ihm gehorchen, ist er der Urheber ewigen Heils. Kann man es noch deutlicher sagen? Unser aller Heil war tatsächlich vom Gehorsam Jesu gegenüber seinem Vater abhängig.

Und jetzt nimmt der Hebräerbriefschreiber diesen Gehorsam Jesu und stellt ihn uns als Vorbild für unsere Lebenshaltung und Christusnachfolge auf dem Weg zur Ewigkeit dar. Und wenn wir fragen – wieviel Gehorsam ist notwendig, um gerettet zu werden? Es ist der grundsätzliche Nachfolger Jesu, der auch nach einem Fall wie Petrus wieder Buße tut und sich erhebt und seinem Herrn wieder neu nachfolgt. Wer nicht von Jesus lässt und immer wieder zum Gehorsam zurückkehrt, wird gerettet werden. Es ist nur wichtig zu sehen, dass Jesus selbst unsere Buße und Umkehr zeitnah sehr dringend macht. Gehorsam Jesus gegenüber aufschieben ist gefährlich. Und wer würde das bei einem so wunderbaren Heiland tun wollen? Lasst uns zeitnah umkehren zu Christus und in ihm bleiben.

Hebr 6, 4-12
Rettende Kredits bei Gott: Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, wie wir ihm unsere Liebe bewiesen und für ihn gearbeitet haben – deshalb ist auch in einer Krise unsere Rettung nicht gleich in Frage gestellt

Wer Jesus als seinen Erlöser durch das Wirken des Heiligen Geistes kennen gelernt hat und doch in seinem Leben keine Frucht und nur Dornen und Disteln hervorbringt, der wird verloren gehen. Wer aber mit seinem Leben gute Früchte in Form für gute Werke für Gott uns andere hervorbringt, von dem kann man mit Überzeugung annehmen, dass seine Rettung nicht in Frage gestellt ist. Und wer diesen Glaubenseifer mit Fleiß vom Anfang bis ans Ende beweist und voller Zuversicht an der Hoffnung festhält und an seinem Leben der Frucht für Gott, wird empfangen, was Gott verheißen hat. Und das ist das ewige Leben. Die große Gefahr ist TRÄGE zu werden. Wer träge und faul wird in seinem Glauben und Dienst für Jesus, der begibt sich auf einen Weg, an dessen Ende ein Fragezeichen vor dem Eingang ins ewige Leben steht.

Hier redet der Hebräerbriefschreiber von wirklich Geretteten, von solchen, die

  • einmal die Augen für die Wahrheit geöffnet bekamen
  • die gute Gabe des Himmels gekostet haben
  • Anteil am Wirken des Heiligen Geistes erhielten
  • Erfahrungen mit dem guten Wort Gottes und
  • Erfahrungen mit den Kräften der kommenden Welt machten

Es ist schwierig, sie als nicht Bekehrte zu sehen, sollen sie doch WIEDER zur Änderung ihrer Einstellung bewegt werden. Und das ist der Fachausdruck des Bussrufs Jesu und der Apostel zur Bekehrung.

Wirklich Bekehrte können sich also wieder vom Evangelium und von Gott abwenden.

Schwierig ist die Auslegung von Vers 6:

6 [die] dann doch den rechten Weg verließen, ist es unmöglich, wieder zur Änderung ihrer Einstellung zu bewegen.

Dem Wort „unmöglich“ hängt eine schreckliche Endgültigkeit an. Seine Entsprechung in den Lehren Jesu findet sich in der Sünde wider den Heiligen Geist. Wer sie begeht, wird keine Vergebung finden, weder in diesem Zeitalter, noch im kommenden (Mt 12, 32). Was meint Jesus damit? Die Pharisäer und Schriftgelehrten schrieben das übernatürliche Wirken Jesu und seine Wunder dem Satan zu, nicht Gott. Und damit verdrehten sie die die Wahrheit Christi ins Gegenteil. Und sie hatten kein schlechtes Gewissen dabei.

So weit geht der Hebräerbriefschreiber nicht. Er zieht nur einen Vergleich zu unfruchtbarem Land trotz bester Bebauung durch Gott. Wer keine Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen, sagt Jesus in Analogie. Keine Frucht oder keine Frucht MEHR zu bringen würde zum ewigen Tod führen.

Aber kann man aus einem solchen Zustand nicht umkehren?
Das ganz Alte Testament über beklagt Gott die Fruchtlosigkeit seines Volkes (Jes 1, 19; 5, 1ff; 27, 6; Jer 2, 7; 11, 16; Hes 17, 12-23). Und er fordert sie immer wieder und besonders zu Beginn des Neuen Testamentes auf, Buße zu tun und rechtschaffene Früchte der Buße hervorzubringen (Mt 3, 8-12).

An Gottes Einladung und Bereitschaft, die wiederaufzunehmen, die sich von ihm entfernt haben, kann es also nicht liegen.

Diese Bereitschaft Gottes, von ihm Weggekommene wieder aufzunehmen bestätigen uns auch solche Stellen wie Judas (Jud 1, 22+23) und Jak (Jak 5, 19-20) und Johannes (1 Joh 5, 16), in denen wir Zweifelnde aus den Feuer retten sollen, also von ihrem heillosen Weg wieder auf den Weg des Heils bringen sollen, oder Menschen, die von der Wahrheit abgeirrt sind, wieder bekehren sollen, damit sie neu von Sündern zu Heiligen werden oder wo wir für Geschwister, die in Sünde gefallen sind beten sollen oder selbst Buße von unseren Sünden tu sollen und wieder zu Gott umkehren sollen (1 Joh 1, 8; 2,2).

Von Gottes Seite aus steht die Tür für die Umkehr jedes Verirrten immer offen. Das zeigt uns der gute Hirte ganz nachdrücklich (Lk 15, 11-32).

Nein, das „unmöglich“ in Hebr 6, 6 ist nicht in Gott begründet. Wer zu Gott umkehren will, kann das immer tun, und er und sie wird bei Gott offene Türen einrennen und ein Freudenfest im Himmel auslösen (Lk 15, 7+10).

Das „Unmöglich“ bezieht sich also auf die beschriebenen Menschen. Ihr Inneres ist so gestaltet, dass sie sich nicht mehr von geistlicher Gnade und Kraft anrühren, verändern und auf den richtigen Weg bringen lassen. Sie bleiben dem Wort Gottes und den Kräften des Himmels gegenüber kalt und uneinsichtig.

Die gute Nachricht ist: Wenn auch nur ein Funken Befürchtung bei uns ist, zu diesen Menschen zu gehören, dann ist unsere Umkehr zum Weg des Heils nicht „unmöglich“. Wer sich um seine gute Beziehung zu Gott sorgt, der beweist, dass er für das Wort Gottes empfänglich ist. Und der gute Hirte wird jeden und immer wieder neu retten, der sich aufrichtig, schwach und hilflos an ihn wendet. Wer zu Jesus kommt, den wird er nicht hinausstoßen (Joh 6, 37).

Sehr interessant ist, wie der Hebräerbriefschreiber begründet, dass er davon überzeugt ist, dass trotz seines bedrohlichen Vergleichs die Hebräer errettet sind und errettet werden (Hebr 6, 10). Und warum? Weil sie Gott schon vorher mit großem Eifer gedient und auch Frucht gebracht haben. Das bestärkt wiederum die Wahrheit, dass unser guter Dienst für Gott heute unser Schutz und unsere Bewahrung und unser Heil morgen sind. Ob es uns gefällt oder nicht – durch guten Dienst für Jesus heute sammeln wir uns Kredits bei Gott zu seinem gnädigen Handeln an uns. Wir haben das an anderer Stelle (Phil 1, 5-6) schon angesprochen und werden das ausführlich auch in der Gesamtbetrachtung tun.

Und was braucht der Nachfolger Christi auf dem Heilsweg bis zum Himmel (V. 11-12)?

  • Eifer bis ans Ende
  • Volle Zuversicht, um an der Hoffnung des ewigen Heils festzuhalten
  • Vorbilder, die bereits ans Ziel kamen

Was gilt es auf jeden Fall zu vermeiden?

  • Träge zu werden

Trägheit ist tödlich sagt Jesus (Mt 13: keine Frucht aufgrund von Sorgen und dem Betrug des Reichtums).

Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. Und wer geistlich nicht für seinen Herrn arbeitet, wird auch nicht essen (2 Thess 3, 10).

Das Gegenteil von Trägheit ist Fleiß. Vor allem Petrus betont wie wichtig Fleiß ist (2 Petr 1, 5; Röm 12, 11). Jeder geistliche Fortschritt ist im Fleiß mit den anvertrauten Gütern Gottes begründet.

Wer nicht fleißig für den Herrn arbeitet ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen (2 Petr 1, 9).
Und angesichts der riesigen Belohnung unseres fleißigen Einsatzes für Christus, wer wollte da träge werden und das Heil, wie es der Kontext hier im Hebräerbrief zu verstehen gibt, verpassen?

Die Fleißigen werden das Heil ererben. Die faulen Knechte werden von Jesus nach draußen in die Finsternis geworfen, wo Heulen und Zähneklappern ist (Mt 25, 14-30).

Hebr 6, 11-14
Geduldiges Warten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes

Neben Fleiß ist das geduldige Warten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes Grundvoraussetzung, sie zu erlangen. Und in diesem Fall ist die Verheißung das ewige Leben.

Neben Fleiß ist das geduldige glaubende Warten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes Grundvoraussetzung, sie zu erlangen. Das hat Abraham erlebt. Und in unserem Fall als Christus-Gläubige ist die Verheißung das endgültige Erlangen des ewigen Lebens (V. 11-12).

Hebr 6, 18-20
Alles daran setzen, unsere Hoffnung zu erreichen

Unsere Hoffnung ist im Himmel bei Gott und dem ewigen Leben verankert. Wir sollen „Alles daran setzen“, sie zu erreichen. Weniger reicht nicht. Und mehr, als was in unseren persönlichen Möglichkeiten steht, ist nicht nötig. Jeder hat da sein ganz persönliches „Alles“.

Das ist für uns eine starke Ermutigung, denn wir haben ja unsere Zuflucht zu dieser Hoffnung genommen und wollen alles daran setzen, sie zu erreichen. 19 In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet. 20 Dorthin ist Jesus bereits vorausgegangen, er, der unser ewiger Hoher Priester geworden ist, ein Hoher Priester nach der Art des Melchisedek.

Und unser Warten hat einen festen Grund. Der Anker unserer Hoffnung ist schon im Allerheiligsten. Da besteht eine feste Verbindung zum Heiligtum. Wir sind noch nicht völlig angelangt, aber wir sind schon so gut wie da. Und solange wir unseren festen Anker der Hoffnung auf die ewige Errettung nicht fahren lassen, sondern das Seil mit dem Anker im Heiligtum nicht loslassen, werden wir nicht irregehen.

Und wieder werden wir mit einem Superlativ aufgefordert, das zu tun.

Wir sollen

„Alles daran setzen“

Weniger reicht nicht.
Und mehr, als was in unseren persönlichen Möglichkeiten steht, ist nicht nötig.

Hebr 7, 24
Jesus kann alle, die durch ihn zu Gott kommen, vollkommen retten

Jesus kann alle, die durch ihn zu Gott kommen, vollkommen retten, weil er immer lebt, um sich für sie einzusetzen.

Wir und jeder Mensch kann nur durch Jesus zu Gott kommen. Und Jesus ist für uns. Er will jeden, der durch ihn zu Gott kommt vollkommen retten. Das ist ein Riesentrost und eine enorme Zuversicht. Durch Jesus konnten wir nicht nur zu Gott kommen, sondern wir können es jetzt auch, solange wir als Erlöste leben. Jesus kann, will und wird uns grundsätzlich und überhaupt und auf dem Weg zu Herrlichkeit retten und am Ende ewig retten.

Hebr 8, 10-12
Vergeben und Gottes Gesetze in unserem Herz und in unserem Gewissen

Im Neuen Bund ist Gott wirklich der Gott seines Volkes. Jeder in Gottes Volk kennt Gott, und jedem sind seine Sünden vergeben. Jedem sind Gottes Gesetze ins Herz und ins Gewissen geschrieben.

Im Neuen Bund tut Gott etwas an denen, die zu ihm kommen. In seiner Gnade vergibt er uns unsere Schuld. Er verändert uns in seiner Treue und legt ganz neu seine Gesetze in unser Herz und in unser Gewissen. Durch Gottes Handeln an uns werden wir zu seinem Volk und stehen in einer gesunden geretteten Beziehung zu Gott. Das ist enorm tröstlich. Keiner, der zu Gott durch Jesus kommt ist zu armselig ausgerüstet. Niemand ist auf sich alleine gestellt. Jeder hat von der Grundausrüstung, alles, was er und was sie braucht, um so zu leben, wie Gott will. Und daher kann auch jeder mit der Ausrüstung Gottes ans Ziel kommen, die Gott für sein Volk in der Ewigkeit vorbereitet hat.

Hebr 9, 15
Alle, die Gott berufen hat, können als Erlöste das ewige Erbe empfangen

Alle von Gott Berufenen – nicht nur die Auserwählten – können potenziell als Erlöste das ewige Erbe empfangen.

Hier wird wieder deutlich, dass alle von Gott Berufenen als Erlöste das ewige Erbe empfangen können. Es sind nicht nur die Auserwählten. Potenziell kann jeder von Gott Berufene auch ewig gerettet werden. Geschieht das? Wenn nicht, dann liegt es jedenfalls nicht an Gott. Denn Christus ist der Vermittler eines neuen Bundes, damit alle, die Gott berufen hat, als Erlöste das ewige Erbe empfangen können, das er ihnen zugesagt hat. Gott wacht treu über den Berufenen, er will, dass seine Berufenen das ewige Erbe empfangen. Aus menschlicher Sicht sehen wir nur die Berufenen. Aber jeder Berufene kann völlig und endgültig gerettet werden. Das ist eine extrem gute Nachricht.

Hebr 9, 27-28
Durch Jesus gerettet werden und auf Jesus warten zu ewigen Heil

Wem Jesus so wichtig ist, dass er bewusst auf ihn wartet, der ist in der richtigen Verfassung, ihn zu empfangen, wenn er kommt – und mit Jesus seine endgültige Rettung.

Ja, wir erwarten als Gläubige Jesus-Nachfolger noch unsere endgültige Rettung und unser endgültiges Heil. Erwarten wir, dass Jesus wiederkommt? Wenn uns Jesus so wichtig ist, dass wir bewusst auf ihn warten, dann sind wir in der richtigen Verfassung, ihn zu empfangen – und mit ihm unsere endgültige Rettung.

Hebr 10, 14-18
Die sich heiligen lassen sind für immer zur Vollendung geführt

Gott hat mit einem Opfer für immer die vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Ihnen ist vergeben und ihrer Sünden wird Gott nie wieder gedenken. Diese Wahrheiten klingen so, wie sie uns der Hebräerbriefschreiber hier präsentiert, ewig und unumstößlich.

Die Geheiligten sind die, die für Gott abgesondert werden. Und es sind die, die in ihrem Inneren durch ein Handeln Gottes auf eine neue Qualitätsstufe kommen. Sie stehen im Neuen Bund mit Gott. Gott will nie wieder an ihre Sünden gedenken, ihnen ist auf ewig vergeben. Die durch das Opfer Jesu Geheiligten verlieren ihre durch Jesus geschenkte Qualitätsstufe nicht mehr.

Das klingt sehr stark nach einem ewigen gerettet Sein von Anfang an, dass alle für Gott Abgesonderten im Neuen Bund nicht mehr verlieren können.

Hebr 10, 19-22
Blutbesprengt durch den Vorhang zu neuem Leben

Das Heil Gottes wird durch unser „Hinzutreten voller Zuversicht und Vertrauen“ für uns wirksam, es ist nicht nur statisch fix.

Wirkliche Schuldvergebung und Reinigung des Herzens mit dem Blut Jesu eröffnen uns den Weg mit Freimut ins wirkliche Heiligtum in die Gegenwart Gottes treten. Jesus ist der neue und lebendige Weg. Deshalb wollen wir auch hinzutreten. Gott hat also nicht nur statisch alles neu gemacht, sondern in diesem ganzen Heilsgeschehen an uns sind wir von unserer Seite aus mit „Hinzutreten voller Zuversicht und Vertrauen“ gefragt. Die Heilstatsachen sind nicht nur statisch fixiert in dieser Beschreibung. Sie werden und bleiben unser im Vertrauen auf Jesus und sein Opfer und durch unsere hinzutretende Inanspruchnahme im Glauben.

Hebr 10, 23-39
Anhaltend glauben und so das Leben gewinnen

Die sich von Gott abwenden, indem sie sich anfangs nicht mehr mit Glaubensgeschwistern zur gegenseitigen Ermutigung treffen und dann absichtlich in Sünde leben und ihre Zuversicht auf das ewige Heil wegwerfen, rennen in ihr Verderben, auch wenn sie vorher noch so gottesfürchtig gelebt haben. Durch ihre Abkehr von Gott treten sie den Sohn Gottes mit Füßen und entweihen das Blut des Bundes, das sie einst heiligte und verhöhnen den Heiligen Geist, ohne den sie Gottes Gnade nie gekannt hätten. Gott hat kein Gefallen mehr an ihnen. Ihnen bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das alle verschlingen wird, die sich gegen Gott gestellt haben.
Aber diejenigen, die im Glauben bleiben gewinnen hingegen das Leben. Sie halten unbeirrbar an der Hoffnung fest, achten aufeinander, ermutigen sich und spornen sich gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten an. Sie denken an die Zeit zurück, als Gott ihnen die Augen für die Wahrheit geöffnet hat. Sie wissen, dass sie etwas Besseres besitzen, das sie nie verlieren werden. Sie werfen ihre Zuversicht nicht weg – und bewahren sich für die große Belohnung des Lebens mit Gott in der Ewigkeit. Sie bleiben standhaft im Glauben. Sie leben und handeln weiter nach Gottes Willen und bekommen am Ende alles, was Gott ihnen zugesagt hat. Sie glauben und leben durch ihren Glauben. Ja sie gehören zu denen, die glauben und so am Ende das Leben gewinnen.

Noch haben wir als Nachfolger Christi nicht alles erhalten, was Gott uns verheißen hat. Was hat Gott uns verheißen? Hier in Hebräer 10 geht es um die endgültige und ewige Erlösung. Der Hebräerbriefschreiber ermutigt und ermahnt uns gleichermaßen mit Zuckerbrot und Peitsche,

  • dass die von Christus ewig Erlösten auf dem Weg zur ewigen Errettung bleiben

Wie werden die Hebräer auf diesem Weg bleiben und die Erfüllung ihrer Hoffnung erleben?

22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Glaubenszuversicht,
durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser. 19 Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, 20 welchen er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch sein Fleisch, 21 und einen so großen Priester über das Haus Gottes haben.

23 Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken
denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat

24 Lasst uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, 25 indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen seht!

32 Gedenkt aber der früheren Tage, in welchen ihr nach eurer Erleuchtung unter Leiden viel Kampf erduldet habt.  33 … 34 Denn ihr habt den Gefangenen Teilnahme bewiesen und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, in der Erkenntnis, dass ihr selbst ein besseres und bleibendes Gut besitzt.

35 So werfet nun eure Freimütigkeit nicht weg, welche eine große Belohnung hat! 36 Denn Ausdauer tut euch not, damit ihr nach Erfüllung des göttlichen Willens die Verheißung erlangt.

oder kurz

  • selber so dicht in die Gegenwart Gottes kommen, wie Christus es ermöglicht hat.
  • in der Gegenwart Gottes und damit in der Hoffnung bleiben.
  • nach der eigenen Richtigstellung Glaubensgeschwister ebenso im Blick haben.
  • zurückdenken an das, was Gott in seiner Gnade in unserem Leben schon Übernatürliches bewirkt hat
  • die Freimütigkeit zu Gott in Ausdauer bewahren.

Ermutigend ist, dass praktisch jede Aufforderung des Hebräerbriefschreibers als Gegengewicht eine Verheißung Gottes hat. So werden wir ermutigt uns gestärkt, diese konkreten Schritte auch zu gehen.

Und wie genau ermutigt uns Christus?

Durch die Vergebung und Reinigung im Blut Jesu ist es uns überhaupt erst möglich, in die absolute Gegenwart Gottes zu treten. Das ist unser enormes Vorrecht und war weder im Alten Bund den Gläubigen, noch ist es jetzt in dieser Welt allen Menschen gegeben.

Gott ist treu, der die Verheißung des ewigen Lebens gegeben hat. Gott wird sich immer zu uns stellen, wenn wir seine Nähe suchen. Er hat selbst das allerhöchste Interesse daran, uns zum Ziel der ewigen Herrlichkeit in Ewigkeit zu bringen. Wenn Gott so hinter uns steht, wer kann dann gegen uns sein?

Der Tag Gottes naht heran. Jetzt ist unsere Erlösung schon näher, als wir zum Glauben kamen. Das ist eine extrem gute Nachricht und sollte und beflügeln.

Gott hat in unserm Leben schon gewirkt. Er hat sich uns gezeigt und uns zu Dingen fähig gemacht, von denen wir vorher im Traum nicht daran gedacht hätten, dass wir dazu fähig wären. Auch wenn wir nicht so krasse Dinge wie die Hebräer erlebt haben – irgendwo hat jeder, der von Gott erleuchtet wurde ganz sicher Gott schon in seinem Leben wirken sehen. Und daran dürfen wir immer wieder zur Ermutigung denken.

Es gibt eine GROßE Belohnung im Himmel. Und wenn Gott groß sagt, dann meint er wirklich GROß. Gott WIRD seine Verheißung erfüllen.

Das ist der Weg zum ewigen Heil und das ist der treue Gott, der auf allen Schritten bei uns und für uns ist.

Doch gibt es auch einen anderen Weg, der nicht zum Heil führt?
Ja leider, den gibt es. Er besteht vor allem darin, das alles NICHT zu tun, was uns der Hebräerbriefschreiber empfiehlt. Und insbesondere darin:

  • absichtlich in Sünde leben
  • Gott gegenüber widerspenstig zu sein
  • den Sohn Gottes mit Füßen treten
  • das Blut des Bundes, durch welches er/sie geheiligt wurde, für gemein achten
  • den Geist der Gnade schmähen

Kaum jemand, der als Christ oder Nachfolger Christi unterwegs auf dem Weg zum Himmel ist, würde öffentlich sagen, dass ihm Jesus, sein Opfer am Kreuz und seine Gnade egal sind. Die wenigsten, die die Gnade in irgendeiner Weise erlebt haben, werden zu brutalen Verächtern des gnadenvollen Kreuzes Christi. Aber das ist gar nicht der Punkt. Hier wird aus dem Zusammenhang deutlich, dass wer an den ersten beiden Punkten schuldig wird, automatisch die Sünden 3-5 begeht.

Das heißt

  • Jeder, der bewusst in Sünde lebt und damit gegen Gott rebelliert, der tritt den Sohn Gottes mit Füssen, ihm und ihr ist das Blut Jesu egal, das für ihn und sie vergossen wurde, um ihn und sie vom Weg der Sünde abzubringen und ist auch die Gnade Gottes egal.

Die Gnade Gottes leitet uns zur Buße und zu Umkehr, sagt Paulus. Und wer sich im Sündigen gegen Gott verhärtet und nicht umkehrt, der wird anstatt ewig im Himmel zu leben ewig in den Flammen der Hölle der Rache Gottes ohne Vergebung ausgesetzt sein. Das sind nicht meine, sondern Gottes Worte. Predigen unsere Prediger das? Jeder der das nicht predigt, lässt einen wesentlichen Teil von Gottes Wort weg. Und er steht in der Gefahr, sein Urteil von Jesus nach Offb 22, 19 zu erhalten: Auch er und auch sie werden nicht am ewigen Leben teilhaben. Blut klebt an den Händen eines solchen Predigers und einer solchen falschen Zeugin Gottes. Und sie werden ewig bereuen und leiden, ebenso wie die, die sie nicht von ihrer Sünde durch eine bibeltreue Verkündigung abgebracht und auf den Weg des Heils gebracht haben.

Hebr 11, 5
Anhaltender Glaube wird ewig retten

Das Geheimnis, am Ende bei Gott auch wirklich anzukommen liegt in einem festen Vertrauen auf Gott und Leben mit Gott bis zum Ende.

Das Geheimnis, am Ende bei Gott auch wirklich anzukommen liegt in einem festen Vertrauen auf Gott bis zum Ende. Und im Originaltext heißt es (1 Mose 5, 24): Henoch wandelte mit Gott, das heißt lebte beständig mit Gott / in seiner Gegenwart. Der Hebräerbriefschreiber sieht darin den Glauben Henochs. Ein Glaube, der in diesem Leben in die Gegenwart Gottes bringt und Gott ehrt ist ein Glaube, den Gott ehrt, im Falle Henochs mit seiner persönlichen Entrückung. Und im Falle der neutestamentlichen Gemeinde gilt das Gleiche: Jeder, der mit Gott und in der Gegenwart Gottes lebt, wird gerettet werden, wenn er stirbt oder wenn Jesus wiederkommt. Henoch war Gott bis ans Ende treu und dann war Gott Henoch treu und errettete ihn. Daher wollen auch wir Gott treu sein.

Hebr 11, 7
Gehorchen und Vertrauen bis zum Ende, obwohl noch nichts zu sehen ist

Wenn wir Jesus und seinem Auftrag an uns bis zum Ende treu bleiben, werden wir wie Noah unsere endgültige Rettung erleben.

Noah wird hier aufgrund seines Glaubens bis auf den Tag der Sündflut von Gott glaubensgerecht gesprochen. Noah wich nicht zurück vom Auftrag Gottes, bis er die Erfüllung seines Glaubenszieles erreicht hatte. Hätte er es getan, wären er, seine Familie und die ganzen Tiere nicht vor der Sündflut errettet worden. Nun aber blieb er Gott und seinem Auftrag bis zum Ende treu – als Vorbild für alle Generationen und für uns als Gemeinde und Braut Christi, die wir das Feuergericht Gottes über diese Welt erwarten. Wenn wir Jesus und seinem Auftrag an uns bis zum Ende treu bleiben, werden wir wie Noah unsere endgültige Rettung erleben.

Hebr 11, 13-16
Gott bis zum Tod vertrauen

Alle Glaubensvorbilder haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut. Bis zu ihrem Tod. Das ist der Schlüssel, um nach dem Tod bei Gott zu sein. Und ihr Antrieb war die Herrlichkeit in der Ewigkeit Gottes.

Alle diese Menschen haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut. Bis zu ihrem Tod. Das ist der Schlüssel, um nach dem Tod bei Gott zu sein. Und ihr Blick war die ganze Zeit auf die ewige Stadt und Wirklichkeit Gottes gerichtet. Davon ließen sie nicht ab. Das Himmlische war besser für sie, als das Irdische. Darin liegt auch ein Glaubensgeheimnis verborgen. Im Neuen Bund ist es auch eine wesentliche Voraussetzung, überhaupt Nachfolger Christi sein, dass uns die unsichtbare geistliche Heimat wichtiger ist, als die irdische Heimat (Mt 6, 19-34).

Hebr 11, 24-26
Auf die Belohnung schauen

Wer eine starke Überzeugung von der Realität der himmlischen Belohnung hat, ist imstande, viel Widerstand von Menschen und Widerwärtigkeiten im Leben auf dieser Erde um Jesu und um des Evangeliums willen auf sich zu nehmen und Jesus treu nachzufolgen.

Hier wird uns verraten, dass auch Mose schon auf eine – auf DIE himmlische Belohnung schaute. Diese Belohnung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Glaubens und Motivationsfaktor. Nur wer eine solche starke Überzeugung von der Realität der himmlischen Belohnung hat, ist imstande, soviel Widerstand von Menschen und Widerwärtigkeiten im Leben auf dieser Erde um Jesu und um des Evangeliums willen auf sich zu nehmen.

Hebr 11, 27-40
Vertrauen auf Gott bis zum Ende

Not, Mühsal, Entbehrungen, Schmerzen, Leiden und Tod um des Glaubens an Jesus willen zu ertragen können die, die Gott vertrauen und die überzeugt sind, dass Gott nach diesem Leben für sie noch etwas viel Besseres vorgesehen hat.

Wahrer Glaube erringt Siege und erlebt die Erfüllung von Gottes Verheißungen. Von den Glaubenssiegen mit gutem Ausgang auf dieser Erde lesen wir weiter in den Versen 27 bis 37a. Doch dann kommt eine Negativliste mit schlechtem Ausgang in diesem Leben nach irdischen Maßstäben. Not, Mühsal, Entbehrungen, Schmerzen, Leiden und Tod um des Glaubens an Jesus willen zu ertragen macht nur Sinn, wenn nach diesem Leben noch etwas kommt. Wenn noch etwas kommt, für das es sich lohnt Gott (so) nachzufolgen. Und einen solchen Glauben hatten und übten bis zum Ende die Glaubenshelden des Alten Bundes. Sie ließen von Gott nicht ab bis zu ihrem Tod und sind uns stetige Vorbilder für unseren Glaubensweg mit Gott. Und vereint mit ihnen zusammen werden wir die herrliche Ewigkeit bei Gott teilen (V. 40).

Hebr 12, 1-3
Den Wettkampf bis zum Ende durchhalten und jede Last ablegen, die uns behindert

Der Glaube an Jesus ist wie ein Wettlauf zum Himmel. Es gilt, alles, was uns beschwert abzulegen und den Lauf bis zum Ende durchzuhalten. Jesus hat uns vorgemacht, wie das geht. Auch Jesus hat maßgeblich seine Kraft zum Durchhalten, die Schmerzen des Kreuzes und die Schande überwunden, weil der auf die Belohnung im Himmel sah. Wenn wir auf Jesus unser Vorbild sehen werden wir nicht müde werden und nicht den Mut verlieren auf unserem Wettlauf zum Himmel.

Ja, immer und immer wieder betonen die neutestamentlichen Schreiber, dass wir uns in einem Wettlauf zum Himmel befinden, in einem Wettkampf um den Erhalt der himmlischen Siegeskrone. Die alttestamentlichen Zeugen in diesem Kampf und Lauf haben wir eben betrachtet. Jetzt fügt der Hebräerbriefschreiber Jesus als unser großes Vorbild im Glauben an. Jesus hat im Glauben gut angefangen und hat seinen Glaubenslauf auf dieser Erde auch bis zum Ende siegreich durchlaufen. Und selbst Jesus brauchte eine starke Motivation, dass alles, was er erlitt, die Schande und das Kreuz durchzustehen. Seine Freude und Antrieb war die Freude, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite seinen Platz einzunehmen. Wenn nun Christus schon eine starke zukünftige Freude als Antrieb brauchte, um seinen Weg konsequent zu Ende zu gehen, wieviel mehr wir! Und in der Analogie kommen auch wir (nur) im Himmel an, wenn wir – motiviert durch unser geniales Vorbild Jesus und durch die herrliche Belohnung im Himmel, die uns erwartet – treu diesen Wettlauf zum Himmel bis zum Ende laufen.

Hebr 12, 12-14
Stärkt euch geheiligt auf geraden friedvollen Wegen

Auf unserem Weg zum Himmel gilt es müde und lahme Gliedmaßen zu stärken und zu heilen, indem wir auf geraden, ebenen Wegen Gottes gehen. So viel an uns liegt, sollen wir bemüht sein mit allen Menschen in Frieden zu leben und ein geheiligtes Leben zu führen. Dann werden wir auch den Herrn in der Ewigkeit sehen. Wer sich nicht darum bemüht, ein heiliges Leben zu führen, wird NICHT im Himmel ankommen.

Auf unserem Weg zum Himmel gilt es müde und lahme Gliedmaßen zu stärken und zu heilen, indem wir auf geraden, ebenen Wegen Gottes gehen. So viel an uns liegt, sollen wir bemüht sein mit allen Menschen in Frieden zu leben und ein geheiligtes Leben zu führen. Dann werden wir auch den Herrn in der Ewigkeit sehen. Wer sich nicht darum bemüht, ein heiliges Leben zu führen, wir NICHT im Himmel ankommen.

Hebr 12, 15-17
Achtet aufeinander auf dem Weg zum ewigen Heil

Wir können uns selber durch unser Leben und Verhalten von der Gnade Gottes ausschließen. Bitterkeit, ein ausschweifendes Leben oder Geringachten von Gottes Heil können dafür die Ursache sein. Wer solchen Dingen mehr Gewicht beimisst, als seinem Erstgeburtsrecht im Himmel, der wird den Segen des Himmels nicht erleben, wenn er oder sie nicht noch vorher rechtzeitig Buße tut. Am Ende unseres Lebens können wir dann nicht mehr rückgängig machen, wie wir gelebt und wie wir uns entschieden haben.

Wir können uns selber durch unser Leben und Verhalten von der Gnade Gottes ausschließen. Denn was ist das Erstgeburtsrecht? Es ist das Recht, in der Ewigkeit bei Gott im himmlischen Jerusalem zu leben erfahren wir in Vers 23.

Und ja, es ist möglich, dass Nachfolger Christi ihr Erstgeburtsrecht verspielen sagt uns Gottes Wort hier sehr deutlich. Der Grund dafür ist mit ewigen Augen gesehen immer nichtig. Wer anderen Dingen mehr Gewicht beimisst, als seinem Erstgeburtsrecht im Himmel, der wird den Segen des Himmels nicht erleben, wenn er oder sie nicht noch vorher rechtzeitig Buße tut. Am Ende unseres Lebens können wir dann nicht mehr rückgängig machen, wie wir gelebt und wie wir uns entschieden haben.

Auch ein Leben in Sünde wird verhindern, dass wir einmal Gott sehen werden. Gott einmal von Angesicht zu Angesicht zu sehen ist DIE Hoffnung, die alle Nachfolger Jesu antreibt (Mt 5, 8; 1 Kor 13, 12; 1 Joh 3, 3; 1 Petr 1, 8-9). Und Gott einmal von Angesicht zu Angesicht ist DER Schlüsselausdruck, einmal in der Ewigkeit im Himmel in der Gegenwart Gottes leben zu dürfen (Offb 22, 4).
Und hier heißt es wörtlich (V. 14: Erstrebt die Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird).

Was heißt es, die Heiligung zu erstreben? Jeder wirkliche Nachfolger ist ja schon so gerettet, dass er sofort bei Gott wäre, wenn er plötzlich sterben würde. Und selbst dem Schächer am Kreuz versprach Jesus, dass er in Kürze bei ihm sein würde. Buße zu tun von seinen Sünden und umzukehren, wie der Schächer es tat, reicht, um gerettet zu werden. Aber auf diesem Weg der Umkehr müssen alle Jünger Jesu bleiben. Heiligung heißt Absonderung für Gott und auch von der moralischen Reinheit her wie Gott sein (1 Thess 4, 3). Wer der Heiligung nachjagt, sondert sich für Gott ab und reinigt sich immer weiter von der Sünde. Und wer von diesem Weg nicht abweicht, wird gerettet werden.

Hebr 12, 25+28
Hütet euch davor, den abzuweisen, der zu euch spricht

Und noch einmal: Gott handelt nicht grundsätzlich anders im Neuen Bund, als im Alten. Das Handlungsmuster Gottes ist in beiden Bünden gleich, nur noch strenger im Neuen Bund, weil uns mehr anvertraut und gegeben ist.

Unser Gott ist ein vernichtendes Feuer. Die Haltung in unserer Nachfolge Jesu sollte also von Ehrfurcht und heiliger Scheu geprägt sein, aber auch von der Hoffnung auf sein unerschütterliches Reich und Dank. (Nur) so werden wir in das unerschütterliche Reich unseres Gottes eingehen.

Wenn wir nicht auf Gott hören und den abweisen, der da redet, werden wir unserer Strafe nicht entkommen – und Strafe, das wissen wir aus vielen anderen Bibelstellen bekommen nur die, die nicht ewig gerettet werden. Wir können also unser Heil verlieren.

Und wir hören es noch einmal: Gott handelt nicht grundsätzlich anders im Neuen Bund, als im Alten. Das Handlungsmuster Gottes ist in beiden Bünden gleich, nur noch strenger im Neuen Bund, weil uns mehr anvertraut und gegeben ist.

Sind wir Gott aber gehorsam und hören wir auf ihn und achten auf das, was er vom Himmel zu uns sagt, dann WERDEN wir in sein unerschütterliches Reich mit großer Herrlichkeit eingehen.

Zusammenfassung Hebräer 12

In unserem Wettlauf zum Himmel gilt es

  • jede Last abzulegen, die uns behindert
  • besonders die Sünde abzulegen, die uns so leicht umschlingt
  • auf Jesus zu schauen, was er alles ertragen hat und wo er alles überwunden hat
  • nicht mutlos werden, durch schwierige Umstände – Gott erzieht uns dadurch, dass wir Anteil an seiner Heiligkeit bekommen
  • es gilt die müden Hände und die zitternden Knie zu stärken und
  • auf geraden Wegen zu gehen, damit das Lahme geheilt wird.
  • uns um Frieden mit jedermann zu bemühen
  • ein geheiligtes Leben zu führen, da wir Gott sonst nicht sehen werden.
  • aufeinander zu achten und nicht bittere Wurzeln zu Giftpflanzen werden zu lassen
  • kein ausschweifendes Leben zu führen
  • mit heiligen Dingen nicht geringschätzig umzugehen – es gilt, unser Erstgeburtsrecht zu bewahren und nicht leichtfertig für Nichtiges zu verkaufen. Das wäre geistliche Unzucht. Nach unserem Tod wird es da keine Möglichkeit mehr zur Buße geben.

Auf diesem Weg ist es auch wichtig, ständig auf Gott zu hören und ihn in seinem Reden nicht abzuweisen. Wer als Nachfolger Christi irgendwann anfängt, nicht mehr auf die Stimme Gottes zu hören und den himmlischen Rufer abweist der steht in dieser Gefahr:

Gott hat diejenigen im Alten Bund nicht verschont, die sein Reden abwiesen. Sie entrannen seinem Gericht nicht.

Umso mehr werden wir Gottes Gericht nicht entrinnen, wenn wir im Neuen Bund Jesus abweisen der zu uns redet. Der Alte Bund war von Angst geprägt. Wir im Neuen Bund werden jedoch in starker Weise positiv ermutigt, weil unsere Hoffnung so herrlich und schön ist (Hebr 8, 6). Da sollte es uns viel leichter zu fallen, auf Jesus zu hören und ihm zu gehorchen und zu folgen.

Und wieder sehen wir: Es ist nicht so, dass man im Alten Bund durch Ungehorsam verloren gehen konnte, im Neuen Bund aber auf ewig gerettet bleibt, auch wenn man anfängt, nicht mehr auf Gott zu hören. Beide Testamente und Bünde stimmen überein: Endgültig gerettet wird, wer Gott bis zum Ende treu folgt.

Es reicht absolut nicht, in unseren Predigten ein Gottesbild zu zeichnen, das nur und ausschließlich von der Liebe Gottes zu uns geprägt ist.

Auf uns wartet also ein unerschütterliches Reich. Deshalb wollen wir dankbar sein

Ja, das ist die eine und wichtigste Seite der Medaille.

Aber die andere Seite heißt, ohne die es nicht geht:

Dienen wir Gott, wie es ihm gefällt: in Ehrfurcht und heiliger Scheu. 29 Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Und wer Gott in diesem Leben in Ehrfurcht und heiliger Scheu dient, der wird das verzehrende Feuer Gottes als Freude an seiner Heiligen Gegenwart erleben (Offb 21-22), und nicht als Gerichtsfeuer, das ihn ewig verzehrt (Hebr 10, 26-27).

Hebr 13, 4
Die in sexueller Unmoral und fortwährendem Ehebruch leben, wird Gott richten

Wer im sexuellen Bereich sündigt und nicht Buße tut und umkehrt, wird von Gott gerichtet werden.

Wieder und wieder wird sexuelle Sünde als Grund genannt, unter das Gericht Gottes zu fallen. Ist es ein zeitliches Gericht zum Heil oder schon das ewige Gericht zum Unheil? Ein zeitliches Gericht über sexuelle und andere Sünden wie in den Korintherbriefen (1 Kor 5, 13; 2 Kor 12, 21) und in der Offenbarung (Offb 2, 21) birgt noch die Möglichkeit der Rettung, vor allem bei Umkehr in diesem Leben. Wer aber dauerhaft im sexuellen Bereich sündigt und nicht Buße tut und umkehrt, wird von Gott auch im ewigen Gericht verurteilt werden. Denn an anderer Stelle erfahren wir, dass Menschen, die in sexueller Unmoral und in fortwährendem Ehebruch leben, keinen Platz haben im Reich Gottes und im himmlischen Jerusalem (Offb 22, 15).

Hebr 13, 7
Den Glauben unserer Führer nachahmen

Jeder Nachfolger Christi braucht Vorbilder. Wohl dem, der gute Vorbilder im Glauben hat! Das wird ihm/uns helfen, dem Vorbild nachzuahmen und ans Ziel zu kommen.

Jeder Nachfolger Christi braucht Vorbilder. Wohl dem, der gute Vorbilder im Glauben hat! Das wird ihm/uns helfen, dem Vorbild nachzuahmen und ans Ziel zu kommen.

Hebr 13, 9
Durch die Gnade Gottes stark werden und sich nicht von fremden Lehren mitreißen lassen

Fremde Lehre – bringen uns im besten Fall nur keinen Nutzen. Das Wort Gottes muss unser Maßstab sein, und das Wort führt uns zur Gnade Gottes. Immer und immer wieder sagt uns Gottes Wort, wie wichtig es ist, dass wahrer Glaube sich nicht an Äußerlichkeiten festmacht, sondern an der inneren Kraft Gottes, die uns durch seine Gnade geschenkt wird.

Fremde Lehre – bringen uns im besten Fall nur keinen Nutzen. Das Wort Gottes muss unser Maßstab sein, und das Wort führt uns zur Gnade Gottes. Immer und immer wieder sagt uns Gottes Wort, wie wichtig es ist, dass wahrer Glaube sich nicht an Äußerlichkeiten festmacht, sondern an der inneren Kraft Gottes die uns durch seine Gnade geschenkt wird.

Hebr 13, 12-14
Mit Jesus Schande tragen bis zum Heil in jener künftigen Stadt, zu der wir unterwegs sind

Wer kein menschlich gutes Vorbild in seiner Nähe hat, der hat hier DAS Vorbild par Excellence: Jesus selbst. Wir können, sollen und dürfen uns mit Jesus auf unserem Glaubensweg identifizieren. Wenn wir das tun, wird unsere Sehnsucht nach der himmlischen Heimat in seiner Gegenwart so groß werden, dass wir gut auf dem Weg – auf unserer Wettkampflaufstrecke – in unsere himmlische Heimat gehen und bleiben werden.

Wer kein menschlich gutes Vorbild in seiner Nähe hat, der hat hier DAS Vorbild par Excellence: Jesus selbst. Wir können, sollen und dürfen uns mit Jesus auf unserem Glaubensweg identifizieren. Wenn wir das tun, wird unsere Sehnsucht nach der himmlischen Heimat in seiner Gegenwart so groß werden, dass wir gut auf dem Weg – auf unserer Wettkampflaufstrecke – in unsere himmlische Heimat gehen und bleiben.

Hebr 13, 17
Hört auf die Führer in eurer Gemeinde und fügt euch ihren Weisungen

Wer sich hier im Leben seinen von Gott eingesetzten über seine Seele wachenden Leitern auf dieser Erde unterordnet und auf sie hört, tut sich selbst für alle Ewigkeit etwas Gutes.

Wir sollen nicht nur Gott gehorsam sein, sondern auch den Menschen, die geistliche Verantwortung über uns haben. Im Endgericht Gottes wird beides zur Sprache kommen und Thema werden.

Unsere geistlichen Leiter müssen Gott Rechenschaft über uns geben. Je nachdem, ob und wie wir ihre Führung angenommen haben, gibt es zwei Möglichkeiten

  1. Sie können es mit Freude tun, weil wir auf sie gehört haben
  2. Sie müssen es mit Seufzen und Stöhnen tun, weil wir nicht auf sie gehört haben.
  3. Wäre auch nicht gut für uns selbst.

Bei allem klingt es eher nicht nach einer Entscheidung über unser ewiges Schicksal im Endgericht. Seufzen und Stöhnen sind nicht die bitteren Tränen des Esau, der sein Erstgeburtsrecht verachtet hatte. Seufzen und Stöhnen klingt vom Niveau eher so wie Johannes schreibt, dass wir errettet, doch beschämt werden können bei der Wiederkunft Jesus. Und wenn wir wirklich ewig errettet sind, doch im Endgericht seufzen und stöhnen über die vielen verpassten Gelegenheiten Gott Ehre zu machen, dann wird das sicher Auswirkung auf unser Lob von Gott uns auf unsere Belohnung haben.

Sehen wir uns dieses belohnungsschmälernde Verhalten einmal genauer an: Wir wissen aus vielen anderen Bibelstellen, dass Mangel an Unterordnung menschlicher Ordnung gegenüber von Gott als mangelnde Unterordnung ihm gegenüber angesehen wird (Mt 22, 21; Röm 13, 1-7; 1 Kor 16, 16, Eph 5, 21ff, Kol 3, 18ff; 1 Petr 2, 18ff; 1 Petr 5,5). Und diejenigen, die sich den von Gott eingerichteten Autoritäten nicht unterordnen und ihnen widerstehen, werden ihr Urteil empfangen, sagt Gott (Röm 13, 2). Unterordnung unter Menschen wie Gott ist also absolut wichtig.

Und doch kann geistliche Leiterschaft versagen und falsche Loyalität einfordern. In dem Fall müssen wir Gott mehr gehorchen, als den Menschen. Eine gute Richtschnur ist nach diesem Text, ob es unseren geistlichen Leitern wirklich um unsere Seelen geht und ob sie sich um unser geistliches Wohl besorgt sind in Übereinstimmung mit Gottes Wort. Dann wird es uns leichtfallen, uns unterzuordnen, auch wenn wir mit manchen ihrer Entscheidungen nicht einverstanden sein mögen.

Und wenn wir uns unseren Leitern unterordnen hier auf dieser Erde, wird das gut für uns sein im Endgericht.

Und wenn wir uns unseren Leitern nicht unterordnen hier auf dieser Erde, wird das nicht gut für uns sein im Endgericht.

Wer sich hier seinen von Gott eingesetzten Leitern auf dieser Erde unterordnet und auf sie hört, tut sich selbst für alle Ewigkeit etwas Gutes und wird den entsprechenden Lohn empfangen.

Überblick

Verloren

Wer ein Feind Jesu Christi ist, wird verloren gehen.

Ohne Glauben an Gott kann niemand gerettet werden. Wer nicht glaubt, dass es Gott gibt, und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt, der geht verloren.

Wem die Sünden NICHT vergeben sind und wer NICHT auf Jesus als den kommenden Erretter wartet, der ist NICHT errettet und ist und geht damit verloren.

Ohne Heiligung wird niemand den Herrn in der Ewigkeit sehen.

Heil erlangen und bewahren

Christus hat das eine und entscheidende Opfer gebracht, das von Sünden reinigt. Und er hat den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät.

Das Heil Gottes wird durch unser „Hinzutreten voller Zuversicht und Vertrauen“ für uns wirksam.

Unsere Befreiung und Erlösung durch Jesus ist real und bezieht sich auf unser Hier und Jetzt inklusive unserer Angst vor dem Tod, über den der Teufel durch das Opfer Jesu die Macht verloren hat.

Gott will viele Menschen als seine Kinder in die Herrlichkeit führen. Darum sind auch viele berufen. Und alle diese Vielen, die Gott zum Heil berufen hat, können das versprochene ewige Erbe auch empfangen. Denn für alle, die Jesus gehorchen, ist er der Begründer ihres ewigen Heils.

Jesus sühnt unsere Sünden. Und er ist unsere Lage uns zu helfen, nicht in Sünde zu fallen. Denn er war ein Mensch wie wir, hat selber überwunden und kann uns dabei helfen.

Gott hat mit einem Opfer für immer die vollkommen gemacht, die geheiligt werden. Ihnen ist vergeben und ihrer Sünden wird Gott nie wieder gedenken.

Im Neuen Bund ist Gott wirklich der Gott seines Volkes. Jeder in Gottes Volk kennt Gott, und jedem sind seine Sünden vergeben. Jedem sind Gottes Gesetze ins Herz und ins Gewissen geschrieben.

Alle von Gott Berufenen – nicht nur die Auserwählten – können potenziell als Erlöste das ewige Erbe empfangen.

Bei unserer Errettung handelt es sich aber um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Wenn wir es nicht tun, werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel. Dabei besteht kein Gegensatz vom Neuen zum Alten Testament. Beide Testamente bestätigen, dass Gott so handelt. Im Neuen Testament gelten nur strengere Maßstäbe, da die uns geschenkte Gnade noch größer ist.

Ja, für den Hebräerbriefschreiber liegt unsere Rettung noch in der Zukunft. Die gute Nachricht ist aber, dass Gott uns Engel in unseren Dienst stellt, damit wir als gläubige Nachfolger Christi die endgültige und himmlische Rettung auch erreichen.

Die Voraussetzung und Bedingung für unsere Errettung ist: voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung mit aller Entschiedenheit festhalten, die wir am Anfang hatten, bis wir am Ziel sind. Und das sieht in der Praxis so aus:

Wir halten die uns angebotene Hoffnung fest und werden ans himmlische Ziel kommen, wenn wir

  • uns Gott unterordnen
  • Gott glauben und vertrauen
  • Gott gehorchen
  • unsere Versammlungen nicht verlassen
  • uns gegenseitig ermahnen, solange wir noch auf dem Weg sind
  • uns dem Reden Gottes öffnen
  • an die Wunder denken, die Gott schon getan hat
  • den Betrug der Sünde durchschauen
  • der Sünde widerstehen
  • durch Gehorsam Gott gegenüber weich und belehrbar bleiben

Das ist der Weg, der zur ewigen Errettung führt. Ja, es ist ein Weg, der bei unserer Bekehrung beginnt und im Himmel endet.

Das Wort Gottes ist DAS Gnadenmittel auf unserem Weg zum Himmel. Es ist lebendig und wirksam und zeigt uns unsere wirkliche Motivation. Durch das Wort Gottes weist uns Gott den richtigen Weg, damit wir auf dem Weg zur ewigen Sabbatruhe Gottes bleiben.

Unser Festhalten am Bekenntnis zu Christus rettet uns. Und dieses Bekenntnis zu Christus besteht nicht in toten Glaubenssätzen, sondern in einer Lebenshaltung, die sich JETZT zu Gott stellt, die ihm JETZT vertraut und ihm JETZT gehorcht. Um das auch MORGEN noch tun und in der Versuchung überwinden zu können, müssen wir HEUTE sein Angesicht und seine Hilfe suchen.

Wer mit seinem Leben gute Früchte in Form von guten Werken für Gott uns andere hervorbringt, von dem kann man mit Überzeugung annehmen, dass seine Rettung nicht in Frage gestellt ist. Und wer diesen Glaubenseifer mit Fleiß vom Anfang bis ans Ende beweist und voller Zuversicht an der Hoffnung festhält und an seinem Leben des Fruchtbringens für Gott, wird empfangen, was Gott verheißen hat. Und das ist das ewige Leben.

Neben Fleiß ist das geduldige Warten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes Grundvoraussetzung, sie zu erlangen. Und in diesem Fall ist die Verheißung das ewige Leben.

Unsere Hoffnung auf das ewige Leben ist im Himmel bei Gott verankert. Wir sollen „Alles daran setzen“, es zu erreichen. Weniger reicht nicht. Und mehr, als was in unseren persönlichen Möglichkeiten steht, ist nicht nötig. Jeder hat da sein ganz persönliches „Alles“.

Jesus kann alle, die durch ihn zu Gott kommen, vollkommen retten, weil er immer lebt, um sich für sie einzusetzen.

Wem Jesus so wichtig ist, dass er bewusst auf ihn wartet, der ist in der richtigen Verfassung, ihn zu empfangen, wenn er kommt – und mit Jesus seine endgültige Rettung.

Diejenigen gewinnen das ewige Leben, die im Glauben bleiben. Sie halten unbeirrbar an der Hoffnung fest, achten aufeinander, treffen sich, ermutigen sich und spornen sich gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten an. Sie denken an die Zeit zurück, als Gott ihnen die Augen für die Wahrheit geöffnet hat. Sie wissen, dass sie etwas Besseres besitzen, das sie nie verlieren werden. Sie werfen ihre Zuversicht nicht weg – und mit ihr die so große Belohnung des Lebens mit Gott in der Ewigkeit. Sie bleiben standhaft im Glauben. Sie leben und handeln weiter nach Gottes Willen und bekommen am Ende alles, was Gott ihnen zugesagt hat. Sie glauben und leben durch ihren Glauben. Ja sie gehören zu denen, die glauben und so am Ende das Leben gewinnen.

Das Geheimnis, am Ende bei Gott auch wirklich anzukommen liegt in einem festen Vertrauen auf Gott und Leben mit Gott bis zum Ende.

Wenn wir Jesus und seinem Auftrag an uns bis zum Ende treu bleiben, werden wir wie Noah unsere endgültige Rettung erleben.

Alle Glaubensvorbilder, die Gott uns gibt, haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut. Bis zu ihrem Tod. Das ist der Schlüssel, um nach dem Tod bei Gott zu sein. Und ihr Antrieb war die Herrlichkeit in der Ewigkeit Gottes.

Wer eine starke Überzeugung von der Realität der himmlischen Belohnung hat, ist imstande, viel Widerstand von Menschen und Widerwärtigkeiten im Leben auf dieser Erde um Jesu und um des Evangeliums willen auf sich zu nehmen und Jesus treu nachzufolgen.

Wahrer Glaube erringt Siege für Gott. Und Not, Mühsal, Entbehrungen, Schmerzen, Leiden und Tod um des Glaubens an Jesus willen zu ertragen können die, die Gott vertrauen und die überzeugt sind, dass Gott nach diesem Leben für sie noch etwas viel Besseres vorgesehen hat.

Der Glaube an Jesus ist wie ein Wettlauf zum Himmel. Es gilt, alles, was uns beschwert abzulegen und den Lauf bis zum Ende durchzuhalten. Jesus hat uns vorgemacht, wie das geht. Weil Jesus schon hier auf der Erde auf die Belohnung im Himmel sah, bekam er maßgeblich seine Kraft zum Durchhalten und konnte die Schmerzen des Kreuzes und die Schande überwinden. Wenn wir auf Jesus unser Vorbild sehen, werden wir nicht müde werden und nicht den Mut verlieren in unserem Wettlauf zum Himmel.

Auf unserem Weg zum Himmel gilt es müde und lahme Gliedmaßen zu stärken und zu heilen, indem wir auf geraden, ebenen Wegen Gottes gehen. So viel an uns liegt, sollen wir bemüht sein mit allen Menschen in Frieden zu leben und ein geheiligtes Leben zu führen. Dann werden wir auch den Herrn in der Ewigkeit sehen.

Unser Gott ist ein vernichtendes Feuer. Die Haltung in unserer Nachfolge Jesu sollte also von Ehrfurcht und heiliger Scheu geprägt sein, aber auch von der Hoffnung auf sein unerschütterliches Reich und von Dank.

Wer im sexuellen Bereich sündigt und nicht Buße tut und umkehrt, wird von Gott gerichtet werden.

Jeder Nachfolger Christi braucht Vorbilder. Wohl dem, der gute Vorbilder im Glauben hat! Das wird ihm/uns helfen, dem Vorbild nachzuahmen und ans Ziel zu kommen.

Fremde Lehre – bringen uns im besten Fall nur keinen Nutzen. Das Wort Gottes muss unser Maßstab sein, und das Wort führt uns zur Gnade Gottes. Immer und immer wieder sagt uns Gottes Wort, wie wichtig es ist, dass wahrer Glaube sich nicht an Äußerlichkeiten festmacht, sondern an der inneren Kraft Gottes die uns durch seine Gnade geschenkt wird.

Wer kein menschlich gutes Vorbild in seiner Nähe hat, der hat hier DAS Vorbild par Excellence: Jesus selbst. Wir können, sollen und dürfen uns mit Jesus auf unserem Glaubensweg identifizieren. Wenn wir das tun, wird unsere Sehnsucht nach der himmlischen Heimat in seiner Gegenwart so groß werden, dass wir gut auf dem Weg – auf unserer Wettkampflaufstrecke – in unsere himmlische Heimat gehen und bleiben.

Lohn

Wer eine starke Überzeugung von der Realität der himmlischen Belohnung hat, ist imstande, viel Widerstand von Menschen und Widerwärtigkeiten im Leben auf dieser Erde um Jesu und um des Evangeliums willen auf sich zu nehmen und Jesus treu nachzufolgen.

Der Glaube an Jesus ist wie ein Wettlauf zum Himmel. Es gilt, alles, was uns beschwert abzulegen und den Lauf bis zum Ende durchzuhalten. Jesus hat uns vorgemacht, wie das geht. Weil Jesus schon hier auf der Erde auf die Belohnung im Himmel sah, bekam er maßgeblich seine Kraft zum Durchhalten und konnte die Schmerzen des Kreuzes und die Schande überwinden. Wenn wir auf Jesus unser Vorbild sehen, werden wir nicht müde werden und nicht den Mut verlieren in unserem Wettlauf zum Himmel.

Wer sich hier im Leben seinen von Gott eingesetzten über seine Seele wachenden Leitern auf dieser Erde unterordnet und auf sie hört, tut sich selbst für alle Ewigkeit etwas Gutes.

Heil verlieren

Bei unserer Errettung handelt es sich um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Wenn wir es nicht tun, werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel. Dabei besteht kein Gegensatz zum Alten Testament, beide bestätigen, dass Gott so handelt. Im Neuen Testament gelten nur strengere Maßstäbe, da die uns geschenkte Gnade noch größer ist.

So sieht der Weg aus, sich von Gott abzuwenden und das Heil zu verlieren:

  • sich Gottes Reden gegenüber verschließen
  • gegen Gott rebellieren
  • dem Unglauben Raum geben
  • Gott herausfordern
  • sündigen und Gottes Zorn erregen
  • Gottes Geduld auf die Probe stellen obwohl man ständig seine Wunder sieht
  • durch seinen Eigenwillen in die Irre geführt werden
  • nicht begreifen, welche Wege Gott uns leiten will
  • sich vom lebendigen Gott abwenden
  • Gott den Gehorsam verweigern
  • auf den Betrug der Sünde hereinfallen und hart werden

Wer Jesus als seinen Erlöser durch das Wirken des Heiligen Geistes kennen gelernt hat und doch in seinem Leben keine Frucht sondern nur Dornen und Disteln hervorbringt, der wird verloren gehen. Die große Gefahr ist nach einem guten Start mit Jesus TRÄGE zu werden. Wer träge und faul wird in seinem Glauben und Dienst für Jesus, der begibt sich auf einen Weg, an dessen Ende ein Fragezeichen oder eine verschlossene Tür vor dem ewigen Leben steht.

Die sich von Gott abwenden, indem sie sich anfangs nicht mehr mit Glaubensgeschwistern zur gegenseitigen Ermutigung treffen und dann absichtlich in Sünde leben und ihre Zuversicht auf das ewige Heil wegwerfen, rennen in ihr Verderben, auch wenn sie vorher noch so gottesfürchtig gelebt haben. Durch ihre Abkehr von Gott treten sie den Sohn Gottes mit Füßen und entweihen das Blut des Bundes, das sie einst heiligte und verhöhnen den Heiligen Geist, ohne den sie Gottes Gnade nie gekannt hätten. Gott hat kein Gefallen mehr an ihnen. Ihnen bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das alle verschlingen wird, die sich gegen Gott gestellt haben.

Wer sich nicht darum bemüht, ein heiliges Leben zu führen, wir NICHT im Himmel ankommen.

Wir können uns selber durch unser Leben und Verhalten von der Gnade Gottes ausschließen. Bitterkeit, ein ausschweifendes Leben oder Geringachten von Gottes Heil können dafür die Ursache sein. Wer solchen Dingen mehr Gewicht beimisst, als seinem Erstgeburtsrecht im Himmel, der wird den Segen des Himmels nicht erleben, wenn er oder sie nicht noch vorher rechtzeitig Buße tut. Am Ende unseres Lebens können wir dann nicht mehr rückgängig machen, wie wir gelebt und wie wir uns entschieden haben.

Alter Bund – Neuer Bund

Gott handelt nicht grundsätzlich anders im Neuen Bund, als im Alten. Wer Gottes Gesetz nicht folgt, wird verloren gehen und bestraft werden. Und im neuen Bund werden die, die davon ablassen, Gott nachzufolgen und stattdessen ein Leben ohne Gott in Sünde wählen noch viel härter bestraft werden, als im Alten Bund. Das Handlungsmuster Gottes ist in beiden Bünden gleich, nur noch strenger im Neuen Bund, weil uns mehr anvertraut und gegeben ist.

Zusammenfassung

Alle Feinde Jesu Christi werden verloren gehen und wer Gott nicht sucht und wer nicht durch Jesus erlöst ist.

Das Heil Gottes wird durch unser „Hinzutreten voller Zuversicht und Vertrauen“ zum Thron der Gnade für uns wirksam. Jesus erlöst uns von unseren Sünden, der Angst vor dem Tod und der Macht des Teufels.

Im Neuen Bund kennt jeder Gläubige Gott und Gottes Gesetze sind ihm und ihre ins Herz und ins Gewissen geschrieben.

Gott beruft viele Menschen, um sie als seine Kinder in die ewige Herrlichkeit führen. Und Jesus als unser treuer Hohepriester steht uns dabei zur Seite. Er kann und will uns in allem helfen, was uns begegnet. Darüber hinaus stellt Gott seinen Berufenen Engel in den Dienst. Er kann uns ans Ziel bringen. Alle, die Gottes Wort und Jesus gehorchen, werden es erleben.

Denn bei unserer Errettung handelt es sich um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Wenn wir es nicht tun, werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel. Dabei besteht kein Gegensatz zum Alten Testament. Beide Testamente bestätigen, dass Gott so handelt. Im Neuen Testament gelten nur strengere Maßstäbe, da die uns geschenkte Gnade noch größer ist.

Die Voraussetzung und Bedingung für unsere ewige Errettung sind daher: voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung mit aller Entschiedenheit festhalten, die wir am Anfang hatten, bis wir am Ziel sind.

Und das sieht in der Praxis so aus:

Gott vertrauen, auf ihn hören, aufeinander achten, uns ermahnen und ermutigen und uns unterordnen, alles daransetzen, in die himmlische Ruhe zu gelangen, an die Wunder denken, die Gott schon getan hat, den Betrug der Sünde durchschauen und der Sünde widerstehen, standhaft im Glauben bleiben und unsere Zuversicht nicht wegwerfen – und mit ihr die so große Belohnung des Lebens mit Gott in der Ewigkeit, uns in allem ein gutes Gewissen bewahren, das Wort Gottes als Maßstab haben, das und immer zur Gnade Gottes führt und fremde Lehre meiden, wahren Glauben haben, der sich nicht an Äußerlichkeiten festmacht, sondern an der inneren Kraft Gottes die uns durch seine Gnade geschenkt wird, der Heiligung nachjagen, ohne die niemand den Herrn sehen wird.

Das ist der Weg, der zur ewigen Errettung führt. Ja, es ist ein Weg, der bei unserer Bekehrung beginnt und im Himmel endet.

Ja, unser Festhalten am Bekenntnis zu Christus in Wort und Tat rettet uns. Eine Lebenshaltung, die sich JETZT zu Gott stellt, die ihm JETZT vertraut und ihm JETZT gehorcht ist der Weg zum ewigen Heil. Um das auch MORGEN noch tun und in der Versuchung überwinden zu können, müssen wir HEUTE sein Angesicht und seine Hilfe mit Ehrfurcht und heiliger Scheu suchen. Denn unser Gott ist ein vernichtendes Feuer, das seine Widersacher verzehren wird.

Wer mit seinem Leben gute Früchte in Form von guten Werken für Gott und andere hervorbringt, von dem kann man mit Überzeugung annehmen, dass seine Rettung nicht in Frage gestellt ist. Neben Fleiß ist immer das geduldige Warten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes Grundvoraussetzung, sie zu erlangen. Und in diesem Fall ist die Verheißung das ewige Leben. Wir sollen „Alles daran setzen“, es zu erreichen. Weniger reicht nicht. Und mehr, als was in unseren persönlichen Möglichkeiten steht, ist nicht nötig. Jeder hat da sein ganz persönliches „Alles“.

Wem Jesus so wichtig ist, dass er bewusst auf ihn wartet, der ist in der richtigen Verfassung, ihn zu empfangen, wenn er kommt – und mit Jesus seine endgültige Rettung.

Gott gibt uns Glaubensvorbilder in seinem Wort, um uns durch ihr Vorbild zu ermutigen, ihm zu vertrauen und bis zum Ende im Glauben fest zu bleiben. Das größte Glaubensvorbild ist Jesus Christus selbst.

Wenn wir auf Jesus unser Vorbild sehen, werden wir nicht müde werden und nicht den Mut verlieren in unserem Wettlauf zum Himmel.

Wenn wir wie er eine starke Überzeugung von der Realität der himmlischen Belohnung haben, sind wir imstande, im Glauben viel Widerstand von Menschen und Widerwärtigkeiten im Leben auf dieser Erde um Jesu und um des Evangeliums willen auf uns zu nehmen und Jesus treu auf unserem Wettlauf zum Himmel nachzufolgen.

So sieht der Weg aus, sich von Gott abzuwenden und das Heil zu verlieren:

  • sich nicht mehr mit Glaubensgeschwistern zur gegenseitigen Ermutigung und Ermahnung treffen
  • sich Gottes Reden gegenüber verschließen
  • gegen Gott rebellieren
  • dem Unglauben Raum geben
  • Gott herausfordern
  • bewusst sündigen und Gottes Zorn erregen
  • Gottes Geduld auf die Probe stellen obwohl man ständig seine Wunder sieht
  • durch seinen Eigenwillen in die Irre geführt werden
  • nicht begreifen, welche Wege Gott uns leiten will
  • sich vom lebendigen Gott abwenden
  • bewusst seine Heilserwartung wegwerfen
  • Bitterkeit in sein Herz ziehen lassen
  • ein ausschweifendes Leben führen
  • Gottes Heil geringachten
  • Gott den Gehorsam verweigern
  • auf den Betrug der Sünde hereinfallen und hart werden
  • nicht noch in diesem Leben Buße über ein solches Leben tun

Wer als Christ in seinem Leben keine Frucht sondern nur Dornen und Disteln hervorbringt, der wird verloren gehen. Wer nach einem guten Start mit Jesus träge und faul wird in seinem Glauben und Dienst für Jesus, der begibt sich auf einen Weg, an dessen Ende ein Fragezeichen oder eine verschlossene Tür vor dem ewigen Leben steht.

Wer sich nicht darum bemüht, ein heiliges Leben zu führen, wir NICHT im Himmel ankommen.

Essenz

Bei unserer Errettung handelt es sich um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Wenn wir Jesus Christus vertrauen, folgen und gehorchen, wenn wir uns fortwährend heiligen, wenn wir voll Zuversicht und Stolz an der Hoffnung des ewigen Lebens mit aller Entschiedenheit festhalten, die wir am Anfang hatten, bis wir am Ziel sind, werden wir auch ewig gerettet werden. Wenn wir dagegen unsere jetzige Errettung geringachten, unsere Gottesfurcht verlassen und wenn wir nicht mehr Gottes Willen mit aller Entschiedenheit tun, werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel.

Kerngedanken

Bei unserer Errettung handelt es sich um eine Errettung unter Bedingungen: Wir müssen in unserem Glauben an unseren Herrn Jesus Christus im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben (um es zu tun), um ewig gerettet zu werden. Sonst werden wir am Ziel – dem ewigen Leben – vorbeitreiben wie ein Schiff in Seenot an der rettenden Insel.

Motto

Eine Lebenshaltung, die sich JETZT zu Gott stellt, die ihm JETZT vertraut und ihm JETZT gehorcht ist der Weg zum ewigen Heil. Wer Gott HEUTE mit Ehrfurcht und heiliger Scheu sucht, wird ihm MORGEN treu bleiben können.

Bibelstellen


Hebr 1, 3 x x G das erhöhte Opferlamm
Hebr 1, 14 x T die Treue Gottes
Hebr 2, 1-3 x x x gib um dein Leben acht!
Hebr 2, 10 x x B G/T Jesus will viele ewig retten
Hebr 2, 14-15 x G Jesus entmachtet den Bösen
Hebr 2, 17-18 x G/T Jesus, der Hohepriester hilft
Hebr 3, 1-6 x B T x zuversichtlich festhalten I
Hebr 3, 7-14 x x G/T x zuversichtlich festhalten II
Hebr 4, 1- 11 x x nicht zurückbleiben
Hebr 4, 12-13 x T das lebendige Wort Gottes
Hebr 4, 14-16 x G/T x Gnade zur rechtzeitigen Hilfe
Hebr 5, 7-9 x G x Jesus gehorchen zum Heil
Hebr 6, 4-12 x x G/T x x rettende Credits+Eifer bis z. Ende
Hebr 6, 11-14 x x geduldiges Warten auf Erfüllung
Hebr 6, 18-20 x x alles daran setzen
Hebr 7, 24 x x G/T x Jesus kann alle immer retten
Hebr 8, 10-12 x G/T vergeben+Gottes Gesetz im Herz
Hebr 9, 15 x B T alle Berufenen können ewig leben
Hebr 9, 27-28 x x G/T x x gerettet werden+warten aufs Heil
Hebr 10, 14-18 x x G/T x für immer vollendet
Hebr 10, 19-22 x G x x blutbesprengt zum Leben
Hebr 10, 23-39 x x G/T x x x anhaltend glauben+gewinnen
Hebr 11, 5 x G x x anhaltender Glaube rettet
Hebr 11, 7 x x x gehorchen + vertrauen
Hebr 11, 13-16 x x Gott bis zum Tod vertrauen
Hebr 11, 24-26 x x auf die Belohnung schauen
Hebr 11, 27-40 x x Vertrauen auf Gott bis z. Ende
Hebr 12, 1-3 x x bis zum Ende frei laufen
Hebr 12, 12-14 x x x lauft gestärkt und geheiligt
Hebr 12, 15-17 x x x aufeinander achten auf d. Weg
Hebr 12, 25+28 x x x hütet euch davor Gott abzuweisen
Hebr 13, 4 x x x Gott richtet falschen Sex
Hebr 13, 7 x anderen Glaubenden nacheifern
Hebr 13, 9 x d. Gnade+richtige Lehre stark
Hebr 13, 12-14 x x mit Jesus Schande tragen z. Heil
Hebr 13, 17

x x hört auf eure geistlichen Führer
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