Du sollst – du wirst

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus, Teil 3  Gesamtbiblische Betrachtungen – Das Gesetz Gottes – Du sollst – du wirst, epubli.de, 2021.

Du sollst – du wirst

Im Hebräischen gibt es nur eine Form des Verbes für „du sollst“ und „du wirst“. Wie klingt dann das höchste Gebot?

5 Mose 6, 5 F
Und du WIRST den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft!

Völlig anders, als gewohnt. Zufall? Nein, Gott hat sogar in der Grammatik der Sprache seines Volkes seine bevollmächtigenden Verheißungen eingebaut. Wir sollen nicht nur etwas tun. In Gottes Geboten schwingt immer auch die Verheißung mit, dass wir sie halten können und werden.

Und: Warum machen wir einen Unterschied zwischen den verschiedenen Aussagen des Wortes Gottes? Von allen Verheißungen sagen wir: „Sie sind wahr, Gott wird sie hier auf dieser Erde erfüllen, nicht erst im Himmel, Gott ist treu.“ Und warum sagen wir dann von seinen Geboten: „Seine Gebote werden wir erst im Himmel vollkommen halten können, nicht schon auf dieser Erde.“?

Warum glauben wir alle Aussagen der Heiligen Schrift in Bezug auf unsere Bekehrung und Wiedergeburt ohne Ausnahme und Probleme? Und warum stehen wir dann sprachlos und ungläubig vor den wunderbaren Aussagen der Schrift zu unserer Heiligung, dass wir wie Christus sein sollen und können?

Der Mensch sagt immer: „Ich kann nicht“. Oder „Ich will nicht“. Aber das ist doch nicht der Punkt. Wenn Gott sagt: „Wir sollen“, ja wenn Gott sogar sagt: „Wir werden“, dann „können wir“. Dann „werden wir“. Wollen wir? Wie, ist seine Sache – wir folgen ihm einfach.

Oder hat Gott wirklich gesagt:

Du wirst meine Gebote tun!  ?

Und glaubst du:

In Gottes Auftrag liegt auch die Vollmacht verborgen, ihn auszuführen.

Wer das nicht glaubt, hört auf die Worte der Schlange – und die Geschichte des Paradieses wiederholt sich.