Den Sieg bekennen – Siegesgewissheit

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus, Teil 3  Gesamtbiblische Betrachtungen – Gottes Herrschaft, Feinde, Kampf und Sieg – Den Sieg bekennen – Siegesgewissheit, epubli.de, 2021.

Den Sieg bekennen – Siegesgewissheit

Es kann gar nicht überbetont werden, wie wichtig es in geistlichen Dingen ist, dass wir die Dinge bekennen, die Gott für uns hat und sie glauben und laut aussprechen, bevor wir sie sehen, ja schon darüber jubeln, als hätten wir sie schon – in der Gewissheit, dass wir sie haben werden.

Hebr 11, 6 N
Aber ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.

Mt 8, 8-10 N
Sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund! …Jesus war sehr erstaunt, das zu hören, und sagte zu der Menschenmenge, die ihm folgte: „Ich versichere euch: Solch einen Glauben habe ich in ganz Israel bei niemand gefunden.

Mk 11, 22-24 N
Jesus sagte zu ihnen: „Ihr müsst Vertrauen zu Gott haben! Ich versichere euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ‚Heb dich hoch und stürz dich ins Meer!‚, und dabei keinen Zweifel in seinem Herzen hat, sondern fest darauf vertraut, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Worum ihr im Gebet auch bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, dann werdet ihr es auch erhalten.

Röm 10, 10 N
Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt, man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt.

1 Sam 17, 44 – 47 N
„Komm nur her“, sagte er (Goliath zu David), „dass ich dein Fleisch den Vögeln und den wilden Tieren vorwerfe!“ David rief zurück: „Du kommst zu mir mit Kurzschwert, Spieß und Langschwert. Ich aber komme zu dir im Namen Jahwes, des Allmächtigen, des Gottes der Heere Israels, den du verhöhnt hast. Jahwe wird dich heute in meine Hand geben. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Und die Leichen des Philisterheers werde ich heute noch den Vögeln und den wilden Tieren zum Fraß vorwerfen. Die ganze Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat. Und diese ganze Menge hier soll sehen, dass Jahwe weder Schwert noch Spieß braucht, um sein Volk zu retten. Denn Jahwe bestimmt den Kampf, und er wird euch in unsere Hände geben.

Und was David dem Philister sagt, das gilt im geistlichen Bereich auch für jeden Feind des Volkes Gottes. Es gilt auch für das sündhafte Wesen im Menschen und die Sünde – die Werke des Teufels und die schlimmsten Feinde Gottes. Ihnen soll und wird es ergehen wie Goliath und dem Philisterheer, wenn wir mit Gottes Zusagen, Kraft, Stärke und Sieg rechnen und es im Glauben laut aussprechen.

Doch von allen Israeliten im Kampf hatte nur David diesen Glauben – das Volk Gottes selbst musste erst durch einen Vorkämpfer mit Glauben wie David von den Möglichkeiten Gottes überzeugt werden.

Und dieses Prinzip finden wir immer wieder.

4 Mose 13, 30-31 N
Kaleb beschwichtigte das Volk, das über Mose aufgebracht war. Er sagte: „Wir werden hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen! Wir können es sehr wohl erobern.“ Aber die anderen Kundschafter sagten: „Wir können es nicht! Das Volk im Land ist stärker als wir.“

Kaleb (und Josua) waren die einzigen von 12 Kundschaftern, die angesichts der menschlichen Unmöglichkeit der Einnahme des verheißenen Landes nicht innerlich kapitulierten und sich für verloren gaben. Sie rechneten mit Gottes Möglichkeiten, denn sie hatten Gott schon in anderen Lebensbereichen erlebt und daraus gelernt. Aber sie waren Vorkämpfer Gottes auf verlorenem Posten. Kaleb bekannte den sicheren Sieg Gottes, als er ihn noch nicht sah und rechnete fest mit ihm. Es kommt nicht darauf an, wie viele im Volk Gottes etwas glauben oder nicht. Es kommt auf den vor Gott wohlgefälligen Glauben an, der ihn ehrt und seiner Wahrheit entspricht. Gott ehrt einen solchen Glauben. Und wenn alle anderen das verheißene Land nicht einnehmen: Wer den Glauben daran hat, dass es dieses Land gibt und dass es durch Gottes Streiten für uns einnehmbar ist, wird das Land einnehmen. Und Josua und Kaleb nahmen das verheißene Land ein. Sie alleine aus ihrer ganzen Generation. Und das allen Unkenrufen, allem Murren und allem Unglauben im Volke Gottes zum Trotz (4 Mose 14, 6-10; Jos 15, 13).

In gleicher Weise sollen wir auch im Neuen Bund mit Gottes Möglichkeiten und Sieg für uns rechnen. Und das sollen wir im Glauben vor uns und vor der unsichtbaren Welt bekennen.

Röm 6, 11-12 S
Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unsrem Herrn! So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so dass ihr seinen Lüsten gehorcht!

Hebr 10, 36-38 + 11, 1 S
Denn Ausdauer tut euch not, damit ihr nach Erfüllung des göttlichen Willens die Verheißung erlanget. Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll und nicht verziehen. «Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben.
Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Hebr 12, 1-2 S
Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens

Vollkommener Sieg in Christus ist uns verheißen, über Tod, Sünde und Scheitern am Gesetz Gottes.

Was wird deine Glaubensantwort sein? Welchen Sieg Christi auch in deinem Leben wirst du vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt bekennen – auch bevor du ihn siehst und erfährst?

 

 

 

Meine Beobachtungen zu „Gottes Herrschaft, Feinde, Kampf und Sieg“