Auch nicht anders?

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus, Teil 3  Gesamtbiblische Betrachtungen – Feuer vom Himmel, Heiligkeit, Vollmacht und Kraft – Auch nicht anders?, epubli.de, 2021.

Auch nicht anders?

Es wird oft gesagt:

„Wir Christen sind auch nicht anders als die anderen Menschen um uns her. Wir sind nur besser dran“.

Was sagt die Bibel dazu?

Die Bibel zeichnet ein zweiteiliges Bild zu diesen Gedanken, sowohl im Alten Testament für das Volk Israel, als auch im Neuen Testament für die Gemeinde.

 

Altes Testament

Israel bekam das verheißene Land Kanaan von Gott geschenkt. Vorher wohnten schon andere Völker darin. Diese sollten die Israeliten vertreiben und ihr Land in Besitz nehmen. Dabei schärfte Gott seinem Volk ein.

5 Mose 9, 5 N
Nicht wegen deiner Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit kannst du ihr Land in Besitz nehmen, sondern wegen der Bosheit dieser Völker vertreibt Jahwe, dein Gott, sie vor dir

Dabei betonte Jahwe:

5 Mose 9, 6-8 N
Du bist ein stures Volk. Erinnere dich und vergiss es nie, wie du Jahwe, deinen Gott, in der Wüste erzürnt hast, als du aus Ägypten gezogen bist. Bis ihr hierher gekommen seid, habt ihr euch ständig Jahwe widersetzt. Am Horeb habt ihr Jahwe so sehr herausgefordert, dass er euch im Zorn vernichten wollte.

Was den Zustand Israels vom Auszug aus Ägypten angeht, bis hin zur Einnahme des verheißenen Landes: Das Volk Israel ist durch die Erwählung Gottes tatsächlich nur besser dran als andere Völker. Gott klagt über Ihre fortbestehende Bosheit. Dieser Mangel ist in Israel selbst begründet.

Und doch gab Gott Israel sein Gesetz dafür, dass sie sich in ihrer Lebensführung und ihren moralischen und göttlichen Standards völlig von den anderen Völkern unterscheiden sollten.

3 Mose 18, 26-28 N
Tut nicht solch abscheuliche Dinge wie die Menschen, die vor euch im Land waren. Denn dadurch ist das Land unrein geworden. Sonst wird euch das Land ebenso ausspucken, wie es das Volk ausgespuckt hat, das vor euch da war.

Wenn Israel also keinen Unterschied macht zu den anderen Völkern, dann hat es sein und Gottes Ziel verfehlt.

5 Mose 4, 5-8 N
Seht, ich habe euch Ordnungen und Rechte gelehrt, so wie Jahwe, mein Gott, es mir befahl, damit ihr danach handelt in dem Land, das ihr in Besitz nehmen werdet. So haltet sie und handelt danach! Denn darin besteht eure Weisheit und Einsicht in den Augen der Völker. Wenn sie von diesen Ordnungen hören, werden sie sagen: „Was für ein weises und einsichtiges Volk ist diese große Nation!“ Denn welche große Nation hat Götter, die ihr so nahe sind wie Jahwe, unser Gott, wann immer wir zu ihm rufen? Und wo gibt es eine große Nation, die so gerechte Ordnungen und Vorschriften hätte wie dieses Gesetz, das ich euch heute vorlege?

5 Mose 7, 6-14 + 3 Mose 26, 8 N
Denn du bist ein Volk, das ausschließlich Jahwe gehört.
Wenn ihr auf diese Rechtsbestimmungen hört, sie haltet und danach handelt, wird Jahwe, dein Gott, … dich lieben, dich segnen und dich zahlreich werden lassen. Mehr als alle Völker wirst du gesegnet sein.
Fünf von euch werden hundert verfolgen, und hundert von euch zehntausend. Eure Feinde fallen durch das Schwert.

Israel SOLL anders sein und leben als die anderen Völker. Und wenn Israel den entscheidenden Unterschied zu anderen Völkern machen will, so wie Jahwe es sich vorgestellt und Israel befohlen hat, dann müssen sie sein Gesetz halten. Und WENN SIE SEIN GESETZ HALTEN, DANN sind sie NICHT wie die Völker um sie her. Erstens hat kein Volk so gute Rechtsbestimmungen wie sein Volk (5 Mose 4, 8), das sie dann nicht nur haben, sondern auch halten (Hes 36, 27; Jes 11, 9). Zum anderen jagen dann fünf vom Volk Gottes 100 und 100 vom Volk Gottes 10.000 und keiner ihrer Feinde kann vor dem Volk Gottes bestehen. DANN IST Israel anders, als die Völker um es her. Sie sind anders zum einem durch das, was Gott ihnen geschenkt hat, also unverdient und ihrem dem Stand nach – aber zum anderen auch durch ihre Lebensführung.

Die Frage ist jetzt: KANN Israel auch anders leben als andere Völker? Kann Israel das Gesetz Gottes jemals halten?

Dazu braucht es erst eine Umwandlung Israels durch Gott. Daher spricht Jahwe zu Israel vor der Einnahme des verheißenen Landes.

5 Mose 29, 4 N
Aber Jahwe hat euch bis heute noch kein verständiges Herz gegeben, weder sehende Augen noch hörende Ohren.

Israel unter dem Alten Bund ist in sich selbst nicht viel anders als die Welt. Lediglich seine Berufung durch Jahwe macht den Unterschied.

Deshalb verheißt Jahwe Israel einen Neuen Bund.

Jer 31, 33 N
Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen werde, wird ganz anders sein“, spricht Jahwe. „Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, ich lege es tief in sie hinein. So werde ich ihr Gott sein und sie mein Volk.

Joel 4, 17 N
Dann werdet ihr erkennen, dass ich, Jahwe, euer Gott bin, und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird unantastbar sein.  Fremde werden es nicht mehr durchziehen.

Jes 33, 21 – 23 N
Denn dort ist ein Mächtiger bei uns, es ist Jahwe. .. Jahwe ist unser König, der uns befreit! … Dann aber wird Beute über Beute ausgeteilt, sodass selbst Lahme Beute gewinnen.

Sach 12, 8 N
Der Schwächste von ihnen wird stark sein wie David und die Davidsnachkommen wie eine Gottesmacht, wie der Engel Jahwes, der ihnen voranzieht.

Der neue Bund ist dadurch gekennzeichnet, dass

  • Israel Gottes Gesetz in seinem Herzen hat und seinen Willen tut
  • sie im Einklang mit Jahwe als sein Volk leben
  • Jahwe in Israel heilig und unantastbar und über alle Völker erhoben sein wird
  • Jahwe selbst die Macht und Kraft Israels ist. Jahwe hat ihr Herz verändert, Jahwe allein macht den entscheidenden Unterschied

Es ist aber bedeutsam zu beobachten: Obwohl Jahwe allein den ganzen Unterschied macht, lebt und ist Israel jetzt auch anders als alle Völker. Und zwar (nur) solange, wie Jahwe völlig Gott und ihr einziger Gott ist. Das ist Jahwes Verheißung für Israel für den Neuen Bund. Und Israel im Neuen Bund wird das Gesetz Gottes nicht mehr halten, um vor Gott gerecht zu werden, sondern weil es durch Gott gerecht gemacht wurde und weil es befähigt wurde, sein Gesetz zu halten. Und die – vollkommene – Befähigung sein Gesetz zu halten verleiht Jahwe nur, wenn er allein und ohne Konkurrenten auf dem Königsthron über Israel sitzt.

Dieses Prinzip, wird wunderbar im Bild des Nasiräers von Gott verdeutlicht (4 Mose 6). Im Gesetz Gottes war vorgesehen, dass ein Israelit sich freiwillig Jahwe für eine Zeit Jahwe völlig weihen konnte. Damit ehrte er Gott. Die Nasiräerweihe und das Gelübde des Nasiräers durfte nicht durch Unreinheit oder Schur des Haares unterbrochen werden. Sonst musste sich der Israelit reinigen und Jahwe noch einmal für die gleiche Zeit weihen.
Soweit die Theorie. Doch die Bibel stellt uns auch ein Praxisbeispiel vor.

Ri 14, 5-6 N
[Da] stand ihm [Simson] plötzlich ein junger Löwe brüllend gegenüber.
Da kam der Geist Jahwes über Simson. Er packte den Löwen und zerriss ihn mit bloßen Händen, als würde er ein Ziegenböckchen zerlegen.

Ri 16, 17 N
Ich bin ein Geweihter Gottes von Mutterleib an. Wenn ich geschoren würde, so wiche meine Kraft von mir, sodass ich schwach würde und wie alle andern Menschen.

Simson war ein Geweihter Gottes von Mutterleib an (Ri 13-16). Und diese Weihe hatte Auswirkungen. In sich selbst war Simson nicht anders als andere Menschen. Doch der Geist Jahwes machte im Leben Simsons den entscheidenden Unterschied aus. Er verlieh Simson übernatürliche Kraft. Simson war NICHT schwach wie alle anderen Menschen. Durch Gott war er stark. Jahwes Geist auf ihm war sein Unterschied zu anderen.

Äußerlich, rituell lebte Simson so, so wie es das Nasiräergebot verlangte. Er trank keinen Wein und schor sein Haar nicht. Doch Simson lebte im Gegensatz zum Gesetz Jahwes völlig unrein. Er aß Honig aus dem unreinen Kadaver des zerrissenen Löwen. Er trank Wasser aus dem unreinen Eselskinnbacken. Er hatte ein Riesenproblem mit seiner Sexualität und ständig wechselnden Frauenbeziehungen. Trotzdem verlieh Gott Simson seine übernatürliche Kraft so lange, wie er das markanteste Zeichen seiner Nasiräerschaft nicht preisgab: Seine ungeschorenen Haare.
Damit ist Simson ein Bild auf Israel. Israel ist von seiner Berufung und Geburt an für Gott abgesondert, Gott geweiht. Dadurch hat Israel – eigentlich – übernatürliche Kraft und ist anders als andere Völker. Doch Israel lebt unrein, es hurt anderen Göttern hinterher, es gibt seine Nasiräerkraft für andere Beziehungen preis und ist und wird wie jedes andere Volk: kraftlos. Der Unterschied von Israel zu anderen Völkern im Alten Bund liegt nur in der Erwählung Gottes, nicht im Tun. Jahwe allein macht den entscheidenden Unterschied. Wenn aber Israel wie ein Nasiräer rein lebt und Jahwe allein ergeben und ihm geweiht ist, dann ist Israel anders. Dann hat es Kraft wie kein natürlicher Mensch. Dann kann niemand vor Israel standhalten. (Nur) dann ist Israel nicht wie jedes andere Volk.

Wie wir bereits gesehen haben, liegt die Kraft zur Veränderung Israels im Neuen Bund Jahwes mit Israel. Nur im Vertrauen auf Jahwe, in der völligen Weihe an ihn und in einem reinen, nicht verunreinigten Leben liegt der Schlüssel darin, nicht zu sein wie andere Völker und Menschen.

Der Neue Bund hat das Potenzial, den entscheidenden Unterschied zu machen.

Und: Macht er ihn?

Wenden wir uns dem Neuen Testament zu.

Wir beobachten die Jünger, die Jesus folgen. Hat Jesus, hat das Leben in seiner Nähe und Gegenwart, hat die Lehre Jesu sie verändert? Sind sie anders, wie andere Menschen geworden, haben sie übernatürliche Kraft, strahlt Gott aus ihren Leben, sind sie unüberwindbar?

Sehen wir uns einige Beispiele an. Wir befinden uns vor Pfingsten.

Mk 7, 18 S
Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig?

Einsicht der Jünger in göttliche Dinge? Fehlanzeige.

Mk 10, 43 S
Unter euch aber soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener.

Verzicht auf Machtgerangel? Trugschluss.

Mk 16, 14 S
Und [Jesus] schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härtigkeit.

Überflieger in Glauben? Harter Boden der Realität.

Mk 8, 17-18 N
Begreift ihr es immer noch nicht? Versteht ihr denn gar nichts? Sind eure Herzen so verschlossen? Ihr habt doch Augen – könnt ihr nicht sehen? Ihr habt Ohren – könnt ihr nicht hören?

Verständiger als Israel in der Wüste? Gleicher Unverstand (5 Mose 29, 3)!

Lk 9, 55 N
Doch Jesus drehte sich zu ihnen um und wies sie streng zurecht.

Demut und Sanftmut? Donnerwetter für die Donnersöhne.

Mk 8, 33 N
Geh mir aus den Augen, du Satan! Was du denkst, kommt nicht von Gott, sondern von Menschen.

Heilige Gedanken? Menschendenken, vom Bösen inspiriert.

Ja, ich weiß, das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Wieviel Gutes taten die Jünger schon zu Lebzeiten Jesu in ihrer Nachfolge, sie glaubten und folgten Jesus und verdienten Gottes und der Menschen Anerkennung.

Aber es wird deutlich:
Im Kern, in ihrem Wesen sind die Jünger trotz guter Anfänge nicht anders als andere Menschen. Sie kämpfen mit den gleichen Problemen und Schwierigkeiten, wie die religiösen Menschen um sie her.

Nur eine Sache, die zeichnet sie aus, da sind sie anders als alle anderen Menschen.

Joh 6, 67 N
Und ihr, wollt ihr mich etwa auch verlassen?
Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes bist!

Die Jünger sind und bleiben bei Jesus. Sie folgen ihm, sie bleiben bei ihm trotz Niederlagen und Problemen. Sie bleiben an Jesus dran. Die Jünger Jesu sind anders, weil sie Jesus folgen – unter vielen Opfern und Entbehrungen, sie sind anders, weil sie an Jesus glauben und ihnen nichts wichtiger ist als Jesus. Und doch sind sie eben nur in diesem Bereich anders. In ihrer Lebensführung sind sie noch schwach wie jeder andere Mensch.

Wie sieht es aber nun nach der Auferstehung und nach Pfingsten mit den Aposteln und mit der Gemeinde aus. Können sie sich zu größeren geistlichen Höhen aufschwingen, nachdem der Heilige Geist mit Feuer auf sie gekommen ist? Leben die Apostel und die Gemeinde anders, als andere Menschen? Strahlen sie, sind sie kraftvoll, überwinden sie?

Dazu lesen wir Paulus, wie er zu den Korinthern spricht.

1 Kor 3, 3 N
Denn ihr seid immer noch von eurer eigenen Natur bestimmt. Solange Eifersucht und Streit unter euch herrschen, beweist ihr ja nur, dass ihr eigenwillig seid und euch wie die anderen Menschen benehmt.

„Ihr benehmt euch wie die anderen Menschen“. Es ist wieder nichts mit einem Unterschied zu anderen Menschen.

Aber Gott und die Apostel wollen es anders. Deshalb sagt Paulus den Ephesern – zur Erinnerung oder zur Ermahnung – dass wie andere Menschen zu leben für Christen keine Option ist.

Eph 4, 17 N
Ich muss euch nun Folgendes sagen und ermahne euch im Auftrag des Herrn: Ihr dürft nicht mehr so leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen.

Die Jünger zu Lebzeiten Jesu und auch fleischliche Christen verhalten sich, auch während sie bei Jesus sind, im Wesentlichen genauso, wie andere Menschen. Ja, die Jünger sind das Salz der Erde. Doch ach, wie oft ist das Salz noch salzlos.

Und doch erwartet Jesus von seinen Jüngern einen ganz anderen Standard, der jedes menschliche Normalmaß übersteigt.

Mt 5, 46-48 N
Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür wohl verdient? Denn das machen auch die Zöllner. Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes? Das tun auch die, die Gott nicht kennen.
Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Jesus macht klar: Er erwartet von seinen Nachfolgern, dass sie völlig anders sind und anders leben wie die Menschen um sie her.

Kann dieser Anspruch Jesu Realität werden?

Wir schauen gespannt auf einige Geschehnisse nach Pfingsten.

Apg 2, 36-37 N
Ganz Israel soll nun mit Sicherheit wissen: Diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, den hat Gott zum Herrn und zum Messias gemacht.“ Von diesen Worten waren die Zuhörer bis ins Innerste getroffen.

Predigt über Jesus? Volltreffer.

Apg 2, 44 N
Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.

Machtgerangel? Dienende Einheit.

Röm 8, 37 S
Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat!

Niederlage? Sieg!

1 Kor 4, 11-13 N
Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger, Durst und Blöße, werden geschlagen und haben keine Bleibe und arbeiten mühsam mit unsern eigenen Händen. Wir werden geschmäht und segnen, wir leiden Verfolgung und halten stand; wir werden gelästert und spenden Trost.

Wie du mir, so ich dir? Fehlanzeige. Wie Gott mir so ich dir!

Apg 3, 14 N
Von dem Heiligen und Gerechten habt ihr nichts wissen wollen und stattdessen die Freigabe eines Mörders verlangt!

Apg 5, 32 N
Für diese Tatsachen stehen wir als Zeugen und ebenso der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

Wie alle Menschen? Im Gegenteil: „Ihr böse – wir gut!“

Apg 5, 41 N
Die Apostel verließen den Hohen Rat und waren voller Freude, dass Gott sie gewürdigt hatte, für den Namen ihres Herrn gedemütigt zu werden.

Menschliche Normalreflexe? Lockdown. Bergpredigt umgesetzt!

Apg 5, 13 N
Das Volk sprach voller Hochachtung von ihnen, aber niemand wagte, ihnen zu nahe zu treten.

Ruf bei denen draußen? Die Christen sind und leben anders.

Apg 6, 15 N
Alle im Rat blickten gespannt auf Stephanus und sahen sein Gesicht wie das eines Engels leuchten.

Trüber Schein? Engelsstrahlen!

Apg 7, 51-53 N
Ihr Unbelehrbaren und Unbeschnittenen! Ja, unbeschnitten seid ihr an Herz und Ohren! Andauernd widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist – genauso wie eure Väter. Gibt es einen Propheten, den eure Väter nicht verfolgt haben? Sie haben sogar die getötet, die das Kommen des Gerechten ankündigten – des Gerechten, den ihr nun verraten und ermordet habt. Ihr habt das Gesetz durch Vermittlung von Engeln erhalten – und doch nicht befolgt!“

„Ich bin ja auch nur ein Sünder“? „Ihr seid die Schuldigen!“

Kann so jemand reden, handeln und leben, der noch lebt und ist wie alle anderen Menschen?

Nein. Die Feuerflammen zu Pfingsten brachten die Kehrtwende. Die Jünger und die Gemeinde Jesu dürfen und brauchen nicht zu leben wie alle anderen Menschen. Gott erschafft sie durch die Feuertaufe zu neuen Menschen nach seinem Bild und Standard. Und wenn sie rein und in ihrer Weihe für Gott bleiben, dann bleibt auch das Feuer Gottes – und Gott macht den entscheidenden Unterschied in ihrem Leben.

Jesus will und kann auch in deinem Leben einen völligen Unterschied zu allen anderen Menschen um dich herum machen.

Glaubst du das?