Du aber, o Mensch Gottes

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus, Teil 3  Gesamtbiblische Betrachtungen – Christus, der Vater und wir – Du aber, o Mensch Gottes, epubli.de, 2021.

Du aber, o Mensch Gottes

Das gleiche Geheimnis der Innewohnung und der göttlichen Ausrüstung mit göttlichem Leben gilt auch für uns Christus Gläubige. Auch wir sind Menschen, wie Jesus es war. Und wenn wir unser Menschsein so ausleben wollen, wie Gott sich das gedacht hat, müssen wir IN Jesus und EINS mit Jesus sein, erst dann lebt Jesus in uns sein Leben aus, bis dahin, dass wir seine Werke tun. Das ist seine Zusage.

Joh 14, 20 S
An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Joh 15, 4 S
Bleibt in mir, und ich bleibe in euch!

Joh 17, 11 + 21 S
Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir! …
Auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien.

Joh 14, 12 S
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.

Unser wahres, gottgeschaffenes Menschsein besteht wie bei Jesus darin, in Jesus und eins mit Jesus zu sein und dass Jesus dadurch sein Leben in uns auslebt. Wir können nichts von uns selbst aus tun (Joh 15, 5).

Wenn wir das durch Gottes Gnade begreifen und ergreifen, bestehen keine Grenzen mehr. Dann kann Jesus durch uns tun, was er will. Die gleiche göttliche Kraft, die Jesus füllte und ihm ermöglichte die Gebote seines Vaters zu tun, kann auch in uns wirken. Ja, Jesus erwartet das sogar von uns, als ganz natürliche Folge der Erkenntnis unseres Einsseins mit ihm. Aus unserem Einssein mit Jesus werden wir befähigt, alles zu tun, was Jesus tat und tut, genauso, wie Jesus alles, was er tat, durch den Vater tat.

Was der Vater für und durch Jesus tut, das tut Jesus für und durch uns

 

 

Joh 15, 9 E
Gleichwie der Vater mich geliebt hat,

habe auch ich euch geliebt;

bleibt in meiner Liebe.

 

 

Joh 15, 10 E
Wenn ihr meine Gebote haltet,

so werdet ihr in meiner Liebe bleiben,

gleichwie ich die Gebote meines
Vaters
gehalten habe

und in seiner Liebe bleibe.

 

 

 

Joh 15, 11 E
Dies habe ich zu euch geredet,

auf dass meine Freude

in euch sei

und eure Freude völlig werde.

 

 

Joh 15, 12 E

Dies ist mein Gebot,

dass ihr einander liebt,

gleichwie ich euch geliebt habe.

 

Joh 17, 18 E

Gleichwie du mich
in die Welt gesandt hast,

habe auch ich sie
in die Welt gesandt.

 

Joh 17, 19 E + F

Ich heilige mich selbst für sie,

auf dass auch sie Geheiligte
seien durch Wahrheit.

Für diese bitte ich, und für die,
welche durch ihr Wort an mich glauben;

auf dass sie alle eins seien,

gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir,

auf das auch sie in uns eins seien,
auf dass die Welt glaube,

dass du mich gesandt hast.

 

Joh 17, 22 E

Und die Herrlichkeit,
die du mir gegeben hast,

habe ich ihnen gegeben,

auf dass sie eins seien,

gleichwie wir eins sind.

 

1 Joh 15, 4 E

Bleibt in mir,

und ich in euch.

 

Joh 17, 26 S

Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan

und werde ihn kundtun,

auf dass die Liebe,

mit der du mich liebst                      

in ihnen sei und ich in ihnen!

 

 

Joh 5, 19 S
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch,
der Sohn kann nichts von sich selbst tun,
sondern nur, was er den Vater tun sieht;
denn was dieser tut,
das tut gleicherweise auch der Sohn.

 

Joh 15, 4 E
Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst Frucht
bringen
kann, sie bleibe denn am Weinstock,
also auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.

Joh 11, 41+42 N
Jesus blickte zum Himmel auf und sagte:
„Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
Ich weiß, dass du mich immer erhörst.

 

Joh 14, 13+14 N

Alles, worum ihr … in meinem Namen bittet,

werde ich tun.

Denn so wird der Vater im Sohn geehrt.

Was ihr also in meinem Namen erbittet,

werde ich tun.

 

Joh 5, 20 E
Denn der Vater hat den Sohn lieb
und zeigt ihm alles, was er selbst tut;
und er wird ihm größere Werke als diese zeigen,
auf dass ihr euch verwundert.

 

Joh 14, 12-14 E
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Wer an mich glaubt,
der wird auch die Werke tun,

die ich tue,

und wird größere als diese tun,

weil ich zum Vater gehe.

 

 

 

 

Und als ob die Harmonie der parallelen Gleichklänge

 

 

Vater  ↔  Christus        Christus  ↔  Wir

 

 

noch nicht genug wäre, rahmt Christus sie in diese herrlichen Dreiklänge ein.

 

Joh 17, 23 E
Ich in ihnen und du in mir,

auf dass sie in eins vollendet seien,
auf dass die Welt erkenne,

dass du mich gesandt

und sie geliebt hast, gleichwie du mich geliebt hast.

Joh 14, 20 E
An jenem Tage werdet ihr erkennen,
dass ich in meinem Vater bin, und ihr in mir und ich in euch.

 

 

 

Das Prinzip Jesu ist:

Wie der Vater mir


 so ich euch


 und ihr daher so wie ich

 

 

Einschränkungen gibt es keine. Durch unser (bewusstes) Einssein mit Christus haben wir Zugang zu allem was Gott hat und in Christus ist.
Wir können die Gebote Christi halten, wie Christus die Gebote des Vaters gehalten hat (Joh 15, 10-11), wir können die Werke Christi tun, so wie Christus die Werke des Vaters tat (Joh 14, 12) und wir können so und immer erhört werden, wie Christus vom Vater erhört wurde (Joh 14, 13).

 

 

 

Röm 8, 31+32 S
Ist Gott für uns,
wer mag wider uns sein?

 

Welcher sogar seines eigenen Sohnes
nicht verschont, sondern ihn für uns alle
dahingegeben hat,

 

wie sollte er uns mit ihm

  nicht auch alles schenken?

 

Kol 2, 9+10 S
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle
der Gottheit
leibhaftig;

Und ihr habt alles völlig in ihm

 

Wenn wir – bewusst – in Christus sind, behandelt uns Gott wie Christus und lässt uns an allem Anteil haben, was Christus hat.
Damit steht uns der Weg offen, so zu leben wie Christus selbst.
Und in der Tat, das ist Gottes feste Absicht.

1 Joh 2, 6 N
Wer also behauptet, mit Christus verbunden zu sein,
soll auch so leben, wie Christus gelebt hat.

 

Fällt es ins Gewicht, dass wir Sünder waren, Christus aber nie ein Sünder war? Nein, denn Christus hat für uns die Sünde besiegt (Röm 5, 17; 1 Kor 15, 57), sie im Fleisch verdammt (Röm 6, 6; 8, 3) und uns von der Gewalt des Fleisches und der Sünde erlöst (Röm 8, 2+4+13). Von unserer Position in Christus können wir im Leben und über die Sünde herrschen (Röm 5, 17+21), und leben, wie Christus gelebt hat (1 Joh 2, 6).

Unser wahres, gottgewolltes Menschsein besteht darin, alles im Vertrauen und Gehorsam auszuleben, was der Vater durch Jesus in uns gelegt hat.

Es herrscht das gleiche Prinzip:

 

So wie der Vater durch Christus

 

so Christus durch uns.

 

 

Hier ist noch einmal eine Zusammenfassung:

Dadurch, dass der Vater uns mit dem Sohn eins macht und wir in Jesus sind

  • sind wir nicht von der Welt, wie Jesus nicht von der Welt war
  • sind wir vom Vater geliebt wie Jesus
  • haben wir die gleiche Herrlichkeit bekommen, wie Christus sie vom Vater bekommen hat
  • sind wir von Jesus in die Welt gesandt, so wie Jesus vom Vater in die Welt gesandt war
  • werden wir geheiligt, wie Jesus sich geheiligt hat
  • werden wir die gleiche Liebe wie Christus in uns haben, mit der der Vater Jesus geliebt hat
  • können wir Jesu Gebote halten, so wie Jesus die Gebote seines Vaters gehalten hat
  • erhört Jesus unsere Gebete, so wie der Vater Jesu Gebete hörte
  • können wir eins mit Jesus werden, wie Jesus mit dem Vater eins ist
  • werden wir eins untereinander sein, wie Jesus mit dem Vater eins ist

In unserem Menschsein – und auch in unserem gefallenen Menschsein – können, sollen und dürfen wir leben, wie Christus gelebt hat.
Denn wir sind mit Christus gekreuzigt, gestorben, auferweckt und in ihm neue Menschen. In Christus können wir unser Menschsein durch unsere Verbindung mit Christus genauso ausleben, wie Christus sein Menschsein durch die Verbindung mit seinem Vater ausgelebt hat.