Heil

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus, Teil 1  Das Alte Testament – Die Lehre des alten Testaments – Heil, epubli.de, 2021.

Heil

Rettung beginnt mit Gottes Erwählung aus Gnade. Nur Gott kann uns retten. Das Heil des Volkes Gottes liegt in der selbstaufgebenden Liebe Einzelner im Volk. Gott erhört die Fürbitte derer, die vor ihm für sein Volk in die Bresche treten. Ein Rest Demütiger, schwach in sich selbst, der nicht auf sich selbst, sondern auf Jahwe vertraut, findet in ihm seine Stärke und sein Heil. Nur solche bleiben bestehen. Diese werden kein Unrecht mehr tun und nicht mehr lügen. Denn Gott hat ihnen reine Lippen gegeben, damit sie ihn anrufen und ihm dienen zu können. In ihrer Mitte wohnt Gott und erreicht und reinigt alle Welt durch sie.

Es gibt keinen Weg des Friedens und des Segens an Gott vorbei. Gerettet werden kann nur, wer von seinen Sünden umkehrt.

Das Blut des unschuldigen Passalamms schützt vor dem Todesengel. Gott schenkt seinem Volk den Sabbat und seine Ruhe: Das ist das Geheimnis des Sabbats: Nichts selber tun und tun können, sondern demütig annehmen, was Gott schenkt. Nur so geht Versöhnung. Heil kann nur durch eine radikale Herzensveränderung durch Gott und seinen Geist in einem neuen Bund geschehen. Lasst uns vor Gott mutig unseren wahren Herzenszustand bekennen. Demut, nach Gottes Geboten leben und Gerechtigkeit suchen retten vom Zorn. Gott hört unsere Gebete, wenn wir zu ihm umkehren. Wer Gott dient und gehorcht, ist in Gottes Augen gerecht. Wir finden unsere tiefste Bestimmung, Zufriedenheit und Glück nur in Gott und seinem Willen. Er ist unser Richter.

Die Wiederherstellung unserer Gottesbeziehung ist nur durch ein stellvertretendes, schuldloses Opfer möglich. Gott nimmt von uns nichts Verfluchtes an. Unsere eigene Leistung kann vor Gott nicht bestehen. Gott selbst wird und muss seine – unsere – Feinde besiegen, wir vermögen selber nichts.

Rettung gibt es nur durch Gottes Gnade. Zu seiner Befreiung kann das Volk Gottes nichts beitragen. Gott kämpft für uns. Ohne die Vermittlung und das stellvertretende Opfer eines vor Gottes Augen Gerechten kann das Volk Gottes nicht Volk Gottes sein und bleiben. Es gibt bewusste und unbewusste Sünde. Beide brauchen Sühnung durch das Blut eines Opfers. Das Sündopfer bedeckt unsere grundsätzliche Sünde. Durch das Schuldopfer wird konkrete Schuld getilgt. Die verschiedenen weiteren Opfer, die Gott in seinem Heiligtum dargebracht werden, zeigen weitere Aspekte unserer Gottesbeziehung zu Jahwe: Das Brandopfer spricht von der beständigen brennenden Hingabe des Gläubigen an Gott, die ihm zusteht, das Speisopfer von seinem reinen Lebenswandel ohne Schlechtigkeit, und das Trankopfer von der Bereitschaft unser Leben für Gott auszuschütten.

Die scheinbare Niederlage der Gläubigen im Kampf mit Gott um seinen Segen (!) ist ihr Sieg. Wer selbst völlig von Gott überwunden ist, den kann Gott segnen. Das Siegeszeichen der eigenen Schwäche für Gott wird den Gläubigen als sichtbares Siegel begleiten. Israel, Gottesstreiter, ist jetzt sein Name und Leben, wenn er Gottes Segen mehr als alles andere wollte und er den alten Jakob in sich überwunden hat.

Wer beständig und treu mit Gott lebt, wird gewürdigt, bei Gott aufgenommen zu werden.