Schlusswort

© Heino Weidmann Hat Gott wirklich? gesagt – 95ThesenTeil2.de zu deinem Sieg über die Sünde durch Jesus Christus,  Schlusswort, epubli.de, 2021.

Schlusswort

Die Lage ist ernst. Entweder gibt es ein Leben der vollkommenen Heiligkeit und Liebe in der Nachfolge Christi, oder es gibt dieses Leben nicht.

In diesen Seiten habe ich ausführlich aus Gottes Wort beleuchtet und abgeleitet, dass Gott uns zur Einheit mit Christus ruft und befähigt hat. Wir können alles sein und haben, was Christus in uns ist. Und Christus ist stärker als der Adam in uns, er hat ihn völlig überwunden. Jesus Christus ist der Sieger! Durch sein stellvertretendes Opfer rettet er uns. Durch sein stellvertretendes Leben erfüllt er sein Gesetz in uns. Jesus ist unser Hohepriester, der uns bis aufs Äußerste rettet. Wir können frei und heilig sein und lieben. Trotz aller unserer Fehler und menschlichen Unvollkommenheiten können wir so leben, wie Gott es will: Heilig lieben und leben. Gott selber kämpft und siegt in uns. Er alleine ist unser Held und unser Leben, unsere Liebe, unsere Erlösung, unsere Rechtfertigung und unsere Heiligung. Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!

Bist du nun überzeugt? Ich würde mich nicht wundern, denn Gottes Botschaft des Sieges Christi in uns ist so klar und deutlich in seinem Wort bezeugt.

Oder bist du absolut gegen diese bahnbrechende und über die Jahrhunderte vergessene Botschaft? Bist du trotz aller Worte Gottes zu dieser Wahrheit empört, schockiert und entsetzt und fürchtest um die Verführung der Christenheit auf einen Weg des Bösen?

Dann sage ich dir eines:

Mein Anliegen ist NICHT das Folgende:

„Bitte, bitte hört auf Gott durch mich, erkenne doch ein bisschen an, was ich im Namen Christi sage, ohne mich gleich ganz zu verdammen.“

Nein, im Gegenteil. Ich sage dir, ich sage deiner Gemeinde, ich sage den Christen, ich sage den Nachfolgern Jesu in aller Welt:

„Tu Buße, abgefallene Christenheit! Tue Buße von deinem Unglauben Gottes Verheißungen gegenüber, tue Buße von deinem Ungehorsam Gottes Wort gegenüber, sei entsetzt über deine Weltliebe, ekel dich vor deiner Fleischesliebe!

Tue endlich den Wein von dir, den du aus dem Becher des Bösen getrunken hast und der dir den Sinn für den Heiligen und Vollkommenen in dir vernebelt hat. Werde nüchtern, werde wach, richte dich selber auf, dass du selber aufrecht gehst und nicht kriechst. Ja gehe, ja renne deinem Goliath entgegen, siegesgewiss, die Ehre Gottes allein im Sinn, leg alles ab, was dich behindert und nimm nichts mit als dein Vertrauen auf deinen Gott – sein ist der Kampf! Bewaffne dich mit 5 Zusagen Gottes aus dem ganzen Arsenal der Waffenkammer Gottes, schreite deinem Gegner mutig entgegen, rechne mit Sieg und schleudere dem Feind ohne Erbarmen Gottes Wort ins Gesicht. Er ist ja so groß, du kannst nicht fehlen. Schon der erste Stein aus deiner Gotteswortschleuder wird ihn niederstrecken. Er kann vor Gottes Wort nicht stehen bleiben, er fällt, und das Entsetzen unter den Feinden ist groß. Und dann gibt ihm mit dem Schwert des ganzen Wortes Gottes den Rest! Was folgt ist Geschichte und das Volk Gottes, das Davids Sieg über Goliath sieht, wird sich eilends aufmachen und dem Feindesheer hinterherjagen, bis es auch den letzten Rest vernichtet hat. Das ist das Ziel, das ist der Weg! Der Schwächste unter uns wird stark sein wie David und wir geistlichen Davidsnachkommen wie eine Gottesmacht, wie Jesus selbst, der uns voranzieht. Auf ins verheißene Land! Wir KÖNNEN es einnehmen, denn Gott ist mit uns!“

Ich sehe es NICHT so:

Wer nicht gegen mich ist und mich einfach mit dieser Botschaft laufen lässt, ist wenigstens keine Gefahr für mich.

Nein, es ist genau andersherum:

Wer nicht für diese Wahrheit Gottes ist, kämpft gegen Gott!

Hier geht es um eine Grundsatzentscheidung wie auf dem Karmel:

Ist die Sünde ins uns Gläubigen der heimliche wahre Gott, weil sie uns hindert, Gottes Willen ganz zu tun?

Oder ist der wahre Gott der Gott Elias und der Vater Jesu Christi, der Feuer vom Himmel herabfallen und diese Dornbüsche für ihn brennen lässt?

Ich fordere die die ganze Jesus nachfolgende und bibeltreue Christenheit heraus:

Alle, die überzeugt sind, dass Gott das Feuer seiner Heiligkeit und Liebe auf sein Volk fallen lassen und wie bei den Aposteln heilig in diesen Dornsträuchern brennen kann und will, hinter mich!
Und nicht hinter mich, sondern hinter Gott und seine Wahrheit!

Und alle, die ihr der Macht der Sünde den höchsten Platz in eurem Leben eingesteht, rauft euch zusammen und ruft auch ihr Gott um sein Feuer für euer Leben an.

Wir mit der Erwartung, dass Gott uns heilig und liebesfähig macht und uns mit seinem eigenen Leben ausrüstet für den Dienst für IHN in dieser Welt.

Ihr mit der Überzeugung, ewig Sünder und der Sünde unterworfen zu sein trotz aller Teil-Befreiungen Gottes und einer Mischung aus eigener Kraft und Gottes Kraft.

Ja, jeder von uns soll beten um das Feuer der Heiligkeit Gottes in seinem Leben, das Gott verherrlicht und ehrt!

Und wessen Gott mit Feuer antworten wird, der sei Gott!

Es geht um die Ehre Gottes in dieser Welt, um nichts weniger. Kann Gott halten, was er zugesagt hat, oder sollte er es einfach nur so dahingesagt haben? Kann es sein, dass er uns etwas befiehlt und wir sagen ihm frech ins Angesicht: „Das können wir nicht tun, da wird nichts draus“. Angesichts einer solchen Unverfrorenheit der Beleidigung der Ehre Gottes kann es keine Neutralität mehr geben. Angesichts der nahenden Endzeit dürfen wir nicht mehr nach beiden Seiten hinken. Alles, alles für Gott geben und ihm und seinem Wort völlig vertrauen, und das jetzt und sofort, das ist das Gebot der Stunde! Sagen wir der Finsternis, trotz allem, was dagegen zu sprechen scheint: Das Hat Gott gesagt. Und hören wir nicht länger auf das „Wirklich?“ der Schlange.

Rufen wir, ja rufen wir zu Gott, tun Buße und kreuzigen unser Ich, unser Fleisch und unser Eigenleben – vertrauen wir ihm und ihm allein, bis Gottes Feuer vom Himmel fällt und er unser Opfer wohlgefällig annimmt und in diesen Dornbüschen brennt, ohne sie zu verzehren, wie bei den Jüngern zu Pfingsten – zur Ehre seines heiligen Namens und zum Zeugnis für diese Welt, was Gott aus dem Leben derer machen kann, die ihm ganz vertrauen.

Das wird die ganze Welt sehen und wir werden in die ganze Welt gehen und seine Zeugen sein – in der Kraft des Heiligen Geistes – und den Namen Jesu verherrlichen, wohin wir auch gehen.

Amen, ja Komm Herr Jesus!